Der Rissener mit Blankenese - Sülldorf - Wedel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir lieben die lokale Berichterstattung. Das heißt für uns, dass die Rissener und die Menschen in Blankenese, Sülldorf und Wedel vor allen Dingen darüber informiert werden sollten, was in ihrem Umfeld passiert. Denn sie lieben gute Geschichten. Und sie wollen wissen, was die vor Ort ansässigen Kaufleute im Angebot haben.

Deshalb finden Sie bei uns Artikel und Reportagen über Menschen und Meinungen, über Sport und Politik, über Handel und Wandel und darüber, was unsere Kinder in ihren Schulen lernen und erleben. Unser „Rissener“ soll Ihre Lokalzeitung sein – und damit ein Stück Identität, ein Stück Heimat!


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Aktuelles in Rissen, Blankenese, Sülldorf und Wedel

altpapier-terror an der wedeler landstraße

RISSEN.  Haufenweise liegt Altpapier an der Wedeler Landstraße herum, alte Kartons, Pappen und Papier stapeln sich an Straßenecken. Das verärgert die Geschäftsleute. "Seit zwei Wochen liegt das Zeug jetzt schon hier. Niemand holt es ab. Die Stadtreinigung ist nicht zuständig", sagt die Inhaberin einer Boutique. Wie sie herausfand, sei eine Recycling-Firma in Wedel damit betraut, das Altpapier regelmäßig abzuholen. "Da habe ich jetzt schon mehrfach angerufen. Niemand geht ran", sagt sie. Auch Rissens Stadtteilpolizist Sven Wendt ist aktiv geworden - mit dem gleichen Ergebnis. "Ich bin wirklich aufgebracht. Das wird zur Gefahrenquelle." 

Ein weiterer Geschäftsinhaber teilte dem Rissener mit, dass einer der Papierhaufen bereits gebrannt habe und Passanten die Flammen glücklicherweise gelöscht hätten. Auf Nachfrage unserer Zeitung kommt jedoch Bewegung in die Sache. "Tatsächlich sind wir nicht für die Abholung von Altpapier zuständig. Es handelt sich um eine gewerbliche Sammlung, die wohl nicht funktioniert", so Reinhard Fiedler, Pressesprecher der Stadtreinigung Hamburg. Allerdings werde nun ein Mitarbeiter nach Rissen fahren und sich "die Situation mal ansehen, damit gegebenenfalls etwas unternommen werden kann", sagt Fiedler. Sollte bis Anfang kommender Woche noch nichts unternommen worden sein, werden wir vom Rissener nochmal nachhaken.


UPDATE: Die Firma "Umweltservice Nord" in Wedel hat heute das Altpapier abgeholt. Wie dem Rissener mitgeteilt wurde, gab es "Probleme mit dem Vertrieb, der die Abholung in Rissens Zentrum nicht auf dem Schirm hatte", so eine Mitarbeiterin. Der Transport des Mülls solle nun wieder regelmäßig erfolgen. mk




Bienen erobern skulpturenpark von albert darboven

RISSEN. Die Bienen sind los: 20 000 Bienen aus Rissen oder Sülldorf waren gestern aus ihrem Heimatstock ausgebüxt und haben sich ausgerechnet auf der „Don-Quixote-Statue“ im Vorgarten von Albert Darbovens Gestüt „Idee“ am Tinsdaler Heideweg eine neue Bleibe gesucht. Das fanden die fleißigen Honigsammler wohl sehr gemütlich. Die Menschen um sie herum machten sich allerdings Sorgen um die Insekten. „Ich wurde angerufen und um Rat gefragt, was nun zu tun ist, denn übernachten sollten sie dort nicht. Die wären ja erfroren“, sagt Rissens Stadtteilpolizist Sven Wendt im Gespräch mit unserer Zeitung. Und da der Beamte auch Freund und Helfer der Bienen ist, informierte er die Rissener Imkerin Anke von Heintze, die dann flugs mit ihrem Ehemann und einer großen Bienenkiste anrückte. „Das sah schon beeindruckend aus, wie die vielen Insekten sich auf dem Kunstwerk tummelten“, berichtet sie. Weshalb die Bienen überhaupt ausrücken? „Das passiert vor allem dann, wenn die Bienen das Gefühl haben, dass es zu eng ist. Dann ist vielleicht zu viel Honig in den Waben oder zu viel Brut. Dann entscheidet sich das Volk zu schwärmen. Einige Bienen fliegen mit der Königin ab. Die lässt aber Zellen zurück, aus denen wieder eine Königin schlüpft“, so die Rissenerin.

Wenig später schaute sich auch Kaffeedynastie-Chef Albert Darboven die neuen Bewohner seiner Statue an. Gestochen wurden die Imker und Darboven glücklicherweise nicht. „Die sind sehr friedlich“, so von Heintze. Das erleichterte das Einsammeln. Die vielen Bienen wurden vorsichtig von der Statue in Eimer gefegt, bevor sie in die Bienenkiste gesetzt wurden und dann in den Garten der Heintzes zu den anderen acht Bienenstöcken kamen. Ende gut, alles gut, nahmen die von Heintzes an. Aber dann gingen die Bienen wieder stiften. „Wir hatten leider die Königin nicht mit dabei. Deshalb machten sich die Bienen wieder auf den Weg zurück.“ Also musste die Aktion wiederholt werden. „Jetzt sind sie wirklich allesamt in der Bienenkiste. Mein Mann hat heute noch einen Nachschwarm – Bienen, die während des Einsammelns im Gras saßen und dann später auf der Statue saßen – eingefangen.“ Bis morgen bleiben die Honigsammler noch in ihrem neuen Zuhause unter Verschluss, bis sie sich an die Umgebung gewöhnt haben. Dann dürfen sie, wie die anderen Bienen der Imker, auf eine große Blumenwiese. mk


  

Werke von Maren Goericke sind im Witthüs zu sehen

BLANKENESE. Maren Goericke, das Meer und die Elbe – ihre Werke haben viele Bewunderer. Ab Dienstag, 2. April, sind einige ihrer Arbeiten im „Witthüs“, Elbchaussee 499a, zu sehen. Die Rissener Künstlerin zeigt auch einige neue Werke in Acry und Öl, die während ihrer Mal-Reise an der Ostsee entstanden sind. „Meine Bilder zeigen meinen persönlichen Blick auf und über das Meer“, sagt sie. Mit dabei ist übrigens auch ein eindrucksvolles Portrait eines Hirsches. Noch bis zum 5. September wird der Bilderreigen dort zu den Öffnungszeiten gezeigt. mk





ANZeige+++ANZeige+++anzeige+++ künstler erobern blankenese

BLANKENESE.  Es ist Kunst, es ist neu und es ist eine Bereicherung für Blankenese – wenn auch auf Zeit: Vier Künstler – zwei Fotografen und zwei Malerinnen – haben sich zusammengetan und eröffnen ab Mittwoch, 8. Mai, eine Pop-Up-Galerie im Herzen von Blankenese, an der Blankeneser Bahnhofstraße 32, dann ehemals Galerie Harmstorf. „Der Rahmenladen geht und wir Künstler kommen und zeigen unsere Werke, die mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen entstanden sind“, berichten Claudia Freimuth (0175/7241009 www.blankenesebilder.de), Jürgen Philipp (0151/15622505 www.blankenesebilder.de), Maren Goericke, (0172/4077137 www.marengoericke-kunst.de) und Friederike Bradtmüller, Telefon (040-818 799), dem Rissener.

In den hellen Räumlichkeiten werden die stimmungsvollen Fotografien mit Szenen aus Blankenese, vom Strand und der Elbe von Claudia Freimuth und Jürgen Philipp zu bewundern sein. „Wer die einzigartigen Bilder vom Meer, vom Elbstrand und vom Segeln der Rissener Künstlerin Maren Goericke noch nicht kennt, hat bald die Gelegenheit in den frischen Ausstellungsräumen. Und Friederike Bradtmüller ist unseren Leserinnen und Lesern schon von den vielen schönen Tierfotografien bekannt. Hier, in der Pop-Up-Galerie, zeigt sie ihre gemalten Werke. Dazu gibt es viele Gelegenheiten, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Seien Sie gespannt und besuchen Sie die Vernissage am Freitag, 10. Mai, ab 18 Uhr und am Sonnabend, 11. Mai, ab 11 Uhr. Bis 30. Juni werden ihre Werke in der Blankeneser Pop-Up-Galerie ausgestellt.  

Öffnungszeiten:     Vom 8. Mai – 30. Juni 2019

Di – Fr 10 -18 und sonnabends 10 -13Uhr

Adresse:                   Blankeneser Bahnhofstr. 32, 22587 Hamburg

                                    (Ehemals Galerie Harmstorf)



 


Neue Serie: rissens Mittagstischfrauen, Teil 1

Einmal im Monat, jeweils jeden ersten Dienstag, wird mittags aufgetischt. Und das seit 26 Jahren. Grund genug für uns, den fleißigen Köchinnen eine Serie zu widmen. Im Teil 1 geht es um das Lieblingsgericht vieler Rissener: Österlicher Hackbraten


RISSEN. Es ist kurz nach 12 Uhr mittags, und in der Küche des Gemeindehauses am Raalandsweg laufen die Vorbereitungen für den gemeinsamen Mittagstisch auf Hochtouren.  Aus Hackfleisch, Eiern, Kartoffeln, Erbsen und Wurzeln wird ein leckerer, österlicher Hackbraten zubereitet. Und das für 60 Gäste. „Wir bieten jeweils jeden ersten Dienstag im Monat ein Gericht für alle diejenigen im Stadtteil an, die gerne in Gesellschaft essen. Meist sind es Senioren“, sagt Pastor Anton Knuth, der heute auch an einem der acht Tische Platz nimmt, die schon am Vormittag eingedeckt wurden.

Für Rosemarie Oesch, Bärbel Jensen, Gabriele Metzner, Gabriele Kruse und Bärbel Uhl – die Dienstagsköchinnen – fängt der Mittagstisch-Tag schon früh an. Denn gegen 8.30 Uhr wird eingekauft. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken geht es an die Vorbereitungen. „Heute mussten zwölfeinhalb Kilo Kartoffeln geschält werden. Dann werden zehn Kilo Gemüse gekocht. Außerdem verarbeiten wir sieben Kilo gemischtes Hack und ein paar Eier für den Braten“, sagt Gabriele Kruse. Die Herausforderung für alle Frauen: „Das Kochen solcher Mengen. Macht man ja nicht gerade jeden Tag“, so Rosemarie Oesch, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen berichtet, wie alles mal angefangen hat mit dem Mittagstischangebot.

Es begann damit, dass Pastor Wilfried Kruse 1993 die Gemeinde verließ, um dann bei St. Petri zu arbeiten. Das Essen – eine „Kartoffel-Nudel-Pfanne“, habe auf jeden Fall alle Besucher satt gemacht. Jemand hatte die Idee, regelmäßig eine gemeinsame Mahlzeit anzubieten. Um die Organisation kümmerte sich die Gemeindeschwester Silke Lorenzen. Einkauf und Zubereitung seien von Anfang an eine Herausforderung gewesen. „Die Besucher müssen sich nicht anmelden, sodass wir nie wissen, wie viele kommen“, so Oesch. Das hänge überdies auch von dem jeweiligen Gericht ab. Stehen Birnen, Bohnen und Speck, Labskaus oder Grünkohl auf dem Speiseplan, könne man sicher sein, dass in den Töpfen nichts mehr übrigbleibe.

Kurz vor 12.30 Uhr sind dann plötzlich alle Tische besetzt. Alle Teilnehmer genießen die Geselligkeit – und die Tischgespräche. Was Neues gibt es eigentlich immer zu berichten. Wie von Mahmut Berakat aus Nazareth, der seit zwei Jahren in Deutschland lebt und vor einigen Stunden das Portemonnaie der ehemaligen Dienstagsköchin Annelore von Hoffmann fand und abgab. Zum Dank wurde er zum Essen eingeladen. Und das ist wie immer lecker. mk

Rezept: Österlicher Hackbraten (4 Personen)

750 Gr. Gemischtes Hack

1 Brötchen zerbröseln

Diese Zutaten vermischen, mit zwei bis vier Scheiben Speck belegen

Eier kochen, abpellen und mittig ins Fleisch drücken

1,5 Stunden bei 230 Grad im Backofen braten, bis sich eine dunkle Kruste bildet. Dann Sauce vom Fleisch abgießen und abbinden.

Gemüse und Kartoffeln nach Belieben



Der Blankeneser Marktplatz. Foto: mk

Neues Markthäuschen, neues Pflaster - jetzt auch ein neuer Name für den Marktplatz?

BLANKENESE.  Kaum haben sich die Wogen in Sachen Blankeneser Marktplatz etwas geglättet, macht die FDP im Bezirk Altona möglicherweise ein neues Fass auf: Im Zuge des Wahlkampfs schlägt Wolf Achim Wiegand, Direktkandidat der Liberalen, vor, dem Blankeneser Marktplatz einen neuen Namen zu geben. „Der Platz hat keinen Namen, kann schlecht über das Navi gefunden werden und liegt im Herzen von Blankenese“, sagt er. Und da es bei Umbenennungen so sei, dass Frauen im Rahmen des Verwaltungsverfahrens bevorzugt werden würden, habe man sich bei der FDP Gedanken gemacht. So könne man sich vorstellen, den Platz der Künstlerin Ida Dehmel, der Frauenrechtlerin Lida Gustava Heymann, der Künstlerin Hanna Darboven oder der Politikerin Emilie Kiep-Altenloh zu widmen. Und dafür wird jetzt an Info-Ständen der FDP im Stadtteil geworben.

Nicht jeder in Blankenese kann sich indes mit dieser Idee anfreunden und halten die Vorschläge für alles andere als einen möglichen Wahlkampf-Gag. „Wenn man hier im Stadtteil jemanden fragt, wie man zum Marktplatz kommt, ist jeder gleich orientiert. Weshalb also für unnötige Verwirrung sorgen“, sagt Uwe Lühmann, Mitglied in der Interessengemeinschaft Blankeneser Marktplatz.

Benjamin Harders, Vorsitzender des Blankeneser Bürger-Vereins (BBV), hält den Zeitpunkt für ungünstig. „Ich halte es für besser, wenn die Planungen für den Marktplatz endgültig abgeschlossen sind, bevor man an eine mögliche Umbenennung geht. Außerdem, so der BBV-Chef, sei vielen älteren Blankenesern der Bereich als Lornsen-Platz bekannt, einst benannt nach dem Sylter Landvogt Uwe Jens Lornsen, 1793-1838, der sich für die Unabhängigkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein vom Königreich Dänemark einsetzte.

Und geht es nach Ronald Holst, der viele Bücher über die Geschichte des Stadtteils geschrieben hat, „sollte lieber erst einmal die Bulckestraße umbenannt werden. Namensgeber war ein Anhänger der Nazis “, so Holst. Seit Jahren setzt er sich dafür ein, dass diese Straße künftig Friederike-Klünder-Straße heißt, nach einer Frau, die im 19. Jahrhundert als Wohltäterin in Blankenese auftrat. „Leider bislang ohne Erfolg, dabei ist die Zeit mehr als reif dafür“, so der Stadtteil-Chronist.

Dr. Jan Kurz, Vorsitzender des Förderkreises historisches Blankenese und Autor unserer Zeitreisen, fehlt bei den Vorschlägen der FDP der klare Bezug zu Blankenese, „wenn man schon nicht das schlichte und im Sprachgebrauch allgemein verwendete ‚Blankeneser Marktplatz‘ verwenden möchte“, sagt Kurz. So sei Lida Gustava Heymann auch mal in Blankenese beim Gasthaus „Sagebiehl“ zu Gast gewesen und Ida Dehmel habe lange Jahre in Blankenese gewohnt. Ihre Aktivitäten entfalteten sie aber nicht in Blankenese, ihr Fokus lag auf der nationalen Ebene. „Besser eignen würde sich hier Sophie Janssen, die als erste Vorsitzende des Verbands Norddeutscher Frauenvereine, Ortsgruppe Blankenese – Dockenhuden, vielfacht tätig war, unter anderem eine Kriegsküche im Ersten Weltkrieg für notleidende Familien, eine Säuglingsfürsorge, Krippe und einen Kinderhort gegründet und geleitet hat. Eine emanzipierte, im Dritten Reich in den Selbstmord getriebene Blankeneser Frau, an die erinnert werden kann“, so Kurz.  mk


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