BSC-Mitglieder treffen Frankreichs Präsidenten
Smalltalk mit Monsieur Macron
Wie Kanzler Olaf Scholz und Frankreichs Staatspräsident während ihrer Kabinettsklausur den Blankeneser Segel Club kennen lernten.

Olaf Scholz (links) und Emmanuel Macron (rechts) trafen BSC-Jugendobmann Sören C. Sörensen (Mitte) bei einem Spaziergang am Blankeneser Strand. Foto: BSC
Zwei Tage lang haben sich Kanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Hamburg getroffen. Nach einer Kabinettsklausur beschworen sie die deutsch-französische Freundschaft, diskutierten im Hotel Jacob unter anderem über Klimaschutz und Strommarktreform. Außerdem war Zeit für eine Hafenrundfahrt und für eine Besichtigung des Airbus-Werkes. Danach machten die Beiden samt Ehefrauen und Security einen Spaziergang am Elbstrand von Blankenese.
Der Weg führte Macron und Scholz auch zum Blankeneser Segel Club (BSC). Und die Gelegenheit nutzte BSC-Jugendobmann Sören C. Sörensen mutig für ein kleines Gespräch mit den Staatsmännern. So ganz spontan war das Treffen allerdings nicht. Denn bereits einige Stunden zuvor hatte Sörensen sein Finn-Dinghi samt Stoffbär-Maskottchen „Nö“ aufgebaut. „Ich hatte dann richtig Glück, dass Scholz und Macron wirklich vorbeikamen und wir auch noch geschnackt haben“, berichtet Sörensen unserer Zeitung. Worum es ging? „Ich habe gesagt, dass ich ein Anhänger des vereinten Europas bin. Außerdem erzählte ich ein wenig über die Jugendarbeit beim BSC und dass wir 2024 die Internationale Deutsche Meisterschaft der Finn-Dinghis austragen.“ Sörensen freute sich über die Offenheit des französischen Präsidenten und wird diese besondere Begegnung wohl lange nicht vergessen. Macron und Scholz setzten ihren Spaziergang fort und gönnten sich am Blankeneser Fähranleger ein Fischbrötchen – was Besucher in Blankenese ebenso machen.
mk
