Planungen für das Wildgehege Klövensteen
Dr. Anke Frieling, CDU: „Was soll ein Spielplatz mit Öffnungszeiten?“
Laut Wildgehege-Planungen soll der beliebte Wildgehege-Spielplatz in die Anlage verlegt werden und nur noch zu den Öffnungszeiten zugänglich sein. Dr. Anke Frieling, CDU, kritisiert, dass der Spielplatz dann unattraktiver für Familien werde.

Laut Zukunftsplanungen fürs Wildgehege werden die alten Spielgeräte, wie die Schaukel, nicht abgebaut. Foto: mk/CDU
Spielen mit Zeit-Limit: Die Bezirksverwaltung hat Planungen zur Modernisierung des Wildgeheges am Sandmoorweg vorgelegt. Künftig soll sich der Spielplatz, innerhalb des Wildgeheges befinden, so heißt es in den Vorschlägen. Das wird, wie berichtet, nicht nur von den beiden Initiativen „Rettet das Wildgehege im Klövensteen“ und „NaturErleben Klövensteen“ kritisiert, sondern auch von der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Anke Frieling.
So habe sich in einer Senatsanfrage ergeben, dass dieser Spielplatz bereits 2024 fertig sein werde, „aber er soll tatsächlich zeitlich nur sehr begrenzt zugänglich sein, nämlich zu den Öffnungszeiten des Wildgeheges, jeweils donnerstags bis sonntags. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten ist laut Senat aufgrund Personalmangels nicht absehbar“, berichtet Anke Frieling unserer Zeitung.
Der alte Spielplatz mit dem beliebten Schaukelreifen werde weiter zur Verfügung stehen, defekte Spielgeräte sollen in Zukunft allerdings nicht mehr ersetzt, sondern abgebaut werden. „Jetzt fließen also hohe Summen in einen attraktiven Spielplatz, der nach jetzigem Stand der Dinge nur an vier Tagen die Woche zugänglich sein wird. Gleichzeitig werden Kinder und ihre Eltern einen Großteil der Zeit mit einem immer unattraktiveren Spielplatz außerhalb des Wildgeheges vorliebnehmen müssen. Diese Planung wird den Bedürfnissen der Hamburger Kinder nicht gerecht: Für sie brauchen wir mehr attraktive Flächen zum Spielen – und zwar ohne Öffnungs- und Schließzeiten“, betont die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen.
mk
