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Alles neu beim Spielplatz Karstenstraße

Klettergerüst wird zur Raumstation

Der Spielplatz an der Karstenstraße, in Blankenese, wurde erneuert. Ein großes Klettergerüst, das an eine Raumstation erinnert, ist das Highlight.

Das neue Klettergerüst erinnert an eine Raumstation. Fotos: Bezirksamt Altona


BLANKENESE
11. Februar 2025
LOKALES
Michelle Kossel

Auf dem Spielplatz an der Karstenstraße können Kinder jetzt wieder toben und spielen. Denn das Bezirksamt Altona ist mit der Grunderneuerung fertig und hat die Anlage freigegeben. Besucher erwartet ein tolles Highlight: Ein neues Klettergerüst, das an eine Raumstation erinnert, wurde errichtet. „Kinder aus der Nachbarschaft können sich ab sofort nicht nur austoben, sondern in ihrer Fantasie auch das Weltall erkunden“, so Mike Schlink, Pressesprecher des Bezirksamts.


Der rundum erneuerte Spielplatz solle ein differenziertes Spiel- und Aufenthaltsangebot für verschiedene Altersgruppen bieten. Bei den Planungen wurde auf Bürgerbeteiligung gesetzt: Insbesondere mit Schulklassen der gegenüberliegenden Gorch-Fock-Schule wurde in zwei Beteiligungsworkshops intensiv an der Gestaltung des neuen Spielplatzes gearbeitet. In einem ersten Schritt wurden die Schüler nach ihren Wünschen und Ideen gefragt. Diese flossen anschließend in die Planung ein. Um Kinder unterschiedlichen Alters anzusprechen, besteht der neue Spielplatz an der Karstenstraße aus mehreren Spielbereichen. Im Süden ist ein neuer Bereich für Kleinkinder entstanden, der aus Spielsand mit einem Holzhäuschen, einer Rutsche und Backtischen aus geschnittenen Findlingen besteht.


Von einem Podest am Eingang kann man den Spielplatz überblicken. 

Außerdem gibt es viele Elemente, die zum gemeinsamen Spielen einladen sollen. An der neuen Schaukel etwa können sich Kinder zu dritt in die Lüfte schwingen und auch auf der Teppichschaukel kann man gemeinsam liegen. Von da aus haben die Kinder dann auch einen super Blick auf das große Klettergerüst. An der Raumstation gibt es mehrere Ebenen zu Entdecken und zu Beklettern. Am höchsten Punkt angelangt, können Kinder mit Schwung die drei Meter hohe Tunnelrutsche hinuntergleiten.

Elemente des alten Spielplatzes wurden zum Teil in das neue Spielkonzept integriert und wieder eingebaut. Dazu zählen etwa die große Teppichschaukel, die bei besseren Witterungsbedingungen noch einen neuen Anstrich erhält, sowie die Tischtennisplatte. In der Nähe der Spielflächen befinden sich immer wieder kleine Aufenthaltsbereiche mit Bänken. Am Eingang des Spielplatzes ist ein ovales Baumpodest entstanden, auf dem Besucher den Spielplatz überblicken können. Der Zaun wurde weiter an die Straße versetzt. Dadurch ist die Spielplatzfläche im Westen größer geworden. Der neu gewonnen Platz wurde wiederum genutzt, um eine leichte Hügellandschaft mit Sträuchern zu modellieren. Sie eignet sich perfekt zum Fangen- und Versteckspielen. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden außerdem zwei Kirschbäume neu gepflanzt und der holprige Wegebelag der Lindenallee erneuert und geebnet.


Die Kosten für die Grunderneuerung des Spielplatzes belaufen sich auf etwa 330 000 Euro. Die finanziellen Mittel im Rahmen des Erhaltungsmanagement Grün (EMG) wurden von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) bereitgestellt.

mk

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