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Polizei erteilt Platzverweise

Jugendliche nehmen Halloween zum Anlass für Krawalle

Böllerwürfe, ein paar brennende Müllcontainer und kaputte Schaufensterscheiben: In Osdorf und Lurup war Halloween alles andere als ein harmloser Kinderspaß.

Böllerwürfe, ein paar brennende Müllcontainer und kaputte Schaufensterscheiben: In Osdorf und Lurup war Halloween alles andere als ein harmloser Kinderspaß. Foto: Adobe Stock


LURUP/OSDORF
1. November 2023
LOKALES

Süßes oder Saures: Der Halloween-Kinderspaß ist unter anderem in Lurup und Osdorf aufgrund von randalierenden Jugendlichen außer Kontrolle geraten. In Lurup, am Lüdersring, rotteten sich etwa 50 Jugendliche zusammen, zündeten Böller und warfen Feuerwerkskörper in die Scheiben eines Geschäfts. Außerdem wurden Müllcontainer angezündet. In Osdorf hatten sich an der Straße Bornheide, gegen 19 Uhr, 70 Jugendliche versammelt. Polizisten nahmen Personenkontrollen vor und erteilten einigen Jugendliche, die sich am Born Center aufhielten, Platzverweise. 


Katarina Blume, Vorsitzende der FDP-Bezirksfraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Integration, verurteilt die Krawalle. „Die Ereignisse vom gestrigen Abend in den Stadtteilen Lurup und Osdorf im Zuge des Reformationstags erfordern eine klare und entschlossene Haltung. Die Ausschreitungen, verursacht von maskierten Jugendlichen, die einen fröhlichen Kinderspaß zu Gewalt gegenüber Polizeieinsatzkräften und marodierendem Verhalten missbrauchten, sind inakzeptabel und nicht zu tolerieren.

Ich warne vor einer Bagatellisierung dieser Ereignisse und fordere die Hamburger Behörden auf, die Ermittlungsarbeit zu priorisieren und zu unterstützen, um alle Möglichkeiten des Jugendstrafrechts auszuschöpfen.“ Sie fordert außerdem die Hamburger Sozialbehörde auf, zeitnah effektive Strategien zu entwickeln. Diese müssten eine erhöhte Sensibilisierung von Schulen, Sozialarbeitern und Eltern in der Nähe der betroffenen Gebiete beinhalten.

Blume: „Der bisherige Laisser-faire-Ansatz der Rot-Grünen Regierung, basiert auf falsch verstandener Toleranz und muss dringend beendet werden. Die Sicherheit aller, insbesondere unserer Kinder, muss wieder Priorität in unserer Stadt haben, und nachbarschaftliche Begegnungen auf Stadtteil- und Straßenfesten müssen unbeschwert möglich sein.“

mk

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