„Sang und Klang“
In Blankenese wird wieder spontan gesungen
Zum zweiten Mal lud Clara von Heynitz spontan zu „Sang und Klang“ ein. Rund 60 Menschen kamen auf dem Blankeneser Marktplatz zusammen, um miteinander zu singen – Nachbarn, Bekannte und Dazugekommene.

Gemeinsam Singen machte wieder sichtlich Freude. Fotos: mk
Erst ist da nur eine Stimme. Dann kommt die nächste dazu, schließlich singen Dutzende Menschen gemeinsam. Auf dem Blankeneser Marktplatz wurde kürzlich wieder zu „Sang und Klang“ eingeladen – einer spontanen musikalischen Zusammenkunft, die bereits zum zweiten Mal ausgerichtet wurde.

Clara von Heynitz begrüßt die Besucher des spontanen gemeinsamen Singens.
Rund 60 Menschen kamen, um gemeinsam zu singen. Organisiert wurde die Veranstaltung erneut von Clara von Heynitz. Statt großer Bühne und aufwendiger Inszenierung stand dabei das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt. Die Songtexte wurden liebevoll zusammengestellt von Clara von Heynitz, auf Papier gedruckt sowie verteilt.
Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag von Magdalena Bobardt am Keyboard und Dirk Mötting mit seiner Gitarre. Die beiden sorgten dafür, dass die Sängerinnen und Sänger auf dem Marktplatz sicher durch das abwechslungsreiche Programm kamen. Unterstützung gab es auch hinter den Kulissen: Das notwendige Equipment stellte die Musikschule Blankenese zur Verfügung. Für die Stromversorgung sorgte Oliver Diezmann von der Blankenese Interessen-Gemeinschaft.
Das Repertoire war bunt gemischt. Auf dem Programm standen traditionelle Volkslieder wie „Wenn ich ein Vöglein wär‘“, aber auch bekannte Songs aus unterschiedlichen Generationen. Bei Elvis Presleys „Can’t Help Falling in Love“ wurde ebenso mitgesungen wie bei Hannes Waders „Heute hier, morgen dort“.

Magdalena Bobardt sorgte für die musikalische Begleitung.

Dirk Mötting war mit seiner Gitarre dabei.
Gerade diese Mischung machte den Reiz des gemeinsamen Singens aus: Es ging nicht darum, perfekt zu singen, sondern darum, zusammenzukommen und für einen Moment den Alltag hinter sich zu lassen. Auf dem Marktplatz entstand so eine besondere Atmosphäre – Menschen, die sich kannten, und solche, die spontan dazukamen, sangen Seite an Seite. Nach der gelungenen zweiten Ausgabe bleibt vor allem eines: der Wunsch, dass aus der spontanen Idee eine kleine Tradition werden könnte.
mk
