Sicherheit an der Waitzstraße
Immer noch keine Entscheidung
Bezirkspolitiker haben in der jüngsten Bezirksversammlung immer noch keine Weichen dafür stellen können, wie die Waitzstraße künftig sicherer wird.

Bezirkspolitiker haben in der jüngsten Bezirksversammlung immer noch keine Weichen dafür stellen können, wie die Waitzstraße künftig sicherer wird. Foto: mk
„Das Stadtteilzentrum Waitzstraße muss erreichbar bleiben“ – so lautete ein Eilantrag der Bezirksfraktionen von CDU, SPD und FDP für die jüngste Bezirksversammlung. Darin sprachen sich die Politiker dafür aus, dass zur Vermeidung von „Schaufensterunfällen“, wie es sie in der Vergangenheit immer mal wieder gegeben hat, noch mehr Poller entlang der Einkaufsmeile installiert werden sollen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt – wenn auch sehr knapp: 23 Abgeordnete stimmten für den Antrag und 24 – Grüne und Linke – setzten ihr Votum dagegen. Wie die Grünen-Fraktion hervorhob, gebe es noch mehr Informationsbedarf zu diesem Thema. CDU-Politiker warfen den Grünen eine „Blockadehaltung“ vor.
Liberale, Christdemokraten und Sozialdemokraten hatten sich zuvor für die Poller-Lösung entschieden, nachdem im jüngsten Verkehrsausschuss von einer Kommission vier Sicherheitsvorschläge für die „Waitze“ gemacht wurden. Demnach habe es deutlich weniger Unfälle seit der Installation von Poller im Jahr 2015 gegeben.
Weiterhin könnten die Schrägparkplätze durch Längsparkplätze ersetzt werden. So ganz zufrieden ist die Kommission jedoch mit dieser Maßnahme nicht, da das Unfallrisiko nicht wesentlich gesenkt werde. Ins Spiel gebracht wurde ebenfalls, dass die Straße zur Fußgängerzone wird – wobei jedoch gewährleistet werden muss, dass Arztpraxen, Geschäfte und Gastronomie weiterhin erreichbar und Anwohnerparkplätze bestehen bleiben. Der vierte Vorschlag wurde bereits, wie berichtet, von Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg, auf den Tisch gelegt: Aus der Waitze wird eine Kommunalstraße. Dann gibt es dort keinen Durchgangsverkehr mehr, nur Taxen und Busse dürften dort fahren. Wie das dann kontrolliert werden könnte, wurde nicht klar.
Nun wurde der Antrag wieder in den Verkehrsausschuss überwiesen, wo er einmal mehr diskutiert werden wird.
mk
