Der Rissener - Elbflair media GmbH

Demo-Mittag auf dem Wedeler Rathausplatz

Frieden in der Ukraine – mit oder ohne Waffenlieferungen?

Der Krieg in der Ukraine steht im Mittelpunkt von gleich zwei Demonstrationen, die am Sonnabend, 4. März, auf dem Rathausplatz, ausgerichtet werden.

Gleich zwei Demonstrationen für Frieden in der Ukraine finden am Sonnabend, 4. März, auf dem Wedeler Rathausplatz statt. Foto: mk


WEDEL
1. März 2023
LOKALES

„Stoppt den Krieg! Waffenstillstand sofort! Verhandlungen Jetzt! Keine Waffenlieferung für die Fortsetzung des Krieges“, fordern ab 11 Uhr die Friedenswerkstatt Wedel und das Friedensnetzwerk Pinneberg. Sie befürchten eine Eskalation des Krieges und den Einsatz von Massenvernichtungswaffen. „Die ukrainische Führung und auch Regierungen in den Nato-Staaten wollen einen militärischen Sieg gegen Russland erreichen. Russland ist immerhin ein Staat mit Atomwaffen. Die Gefahr des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen war nach Ansicht auch vieler namhafter Wissenschaftler noch nie so groß wie jetzt“, so die Aktivisten.


Anderthalb Stunden später, ab 12.30 Uhr, gibt es eine Gegendemonstration von der „Gruppe der Freiwilligen“. Organisiert und angemeldet wurde die Veranstaltung von Natalya Ohler, die im vergangenen Jahr den Friedensflashmob am Hafen mitorganisierte und mit ihrem Mann viele Hilfstransporte in die Ukraine auf den Weg gebracht hat. „STOPPT DEN KRIEG! STOPPT DAS TÖTEN! STOPPT KINDESENTFÜHRUNGEN! RÜCKZUG JETZT!“, lauten die Forderungen der Gruppe. „Die Ukraine benötigt auch Waffen, um sich verteidigen zu können. Die Waffenlieferungen dürfen deshalb nicht gestoppt werden“, so Ohler. Sie und weitere Mitglieder ihrer Friedensgruppe, darunter auch Geflüchtete aus der Ukraine, wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen und über die Lage der Menschen im vom Krieg gebeutelten Land berichten. Es wird auch ukrainische Musik gespielt werden.

mk

Ein Plakat informiert über die Forderungen der „Friedensgruppe“. Foto: Ohlert

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