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Wildgehege bleibt dicht

Förderverein will Öffnungsperspektiven

Die Corona-Eindämmungsverordnung des Hamburger Senats lässt es zu – die Bezirksverwaltung winkt ab: Das Wildgehege Klövensteen und die Waldschule, seit November 2020 in der Corona-Zwangspause -  bleiben dicht.

Das Wildgehege, beliebtes Ausflugsziel für viel Hamburgerinnen und Hamburger, ist auch weiterhin zu. Foto: ak


RISSEN
27. April 2021
LOKALES

Wie das Bezirksamt mitteilt, wäre eine Öffnung unter Einhaltung der Hygienevorgaben möglich, jedoch müssten noch weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Dazu gehört unter anderem, dass die Besucherinnen und Besucher sich online anmelden müssen, dann registriert werden und ein Zeitfenster für den Aufenthalt erhalten. Die Mitarbeiter müssten außerdem vor Ort überprüfen, ob ein negatives Testergebnis vorliegt – ein hoher Bürokratieaufwand, der, so die Verwaltung, aus Kapazitätsgründen nicht betrieben werden könne. 


Der Förderverein Klövensteen bedauert diese Entscheidung. „Wir hätten uns gewünscht, dass hier Möglichkeiten zur Öffnung gefunden worden wären, damit die Besucherinnen und Besucher endlich wieder im Wildgehege spazieren können. Besonders für Familien mit Kindern ist das Wildgehege Klövensteen ein schöner Ort, um während der Zeit der geschlossenen Schulen und Kitas mehr über Tiere und Natur zu erfahren“, sagt Jens Sturzenbecher, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Klövensteen.


Auch der Vorsitzende Hans-Dieter Witt wünscht sich, dass das Wildgehege schnellstmöglich allen Bürgerinnen und Bürgern wieder zugänglich gemacht wird. „Ich bitte alle zuständigen Stellen noch einmal um eine sorgfältige Prüfung der Öffnungsmöglichkeiten. Im vergangenen Jahr haben die Beschäftigten vor Ort gezeigt, dass sie das Wildgehege auch Corona-gerecht öffnen können, in dem auf Fütterungen verzichtet, Öffnungszeiten beschränkt und ein Einbahnstraßensystem errichtet wurde“, so Witt. „Anmeldungs- und Buchungssysteme werden an vielen Orten mittlerweile eingesetzt. Dort gibt es vielleicht Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.“ 

mk

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