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Neue Pläne

Fährt die Dorfkutsche bald bis zum Wildgehege?

Künftig könnte die Dorfkutsche bis zum Wildgehege im Klövensteen fahren.

Zukunftskonzept Wildgehege: Die Rissener Runde fordert, dass sich an die Vereinbarungen gehalten wird. Foto: mk


RISSEN
22. Dezember 2023
LOKALES

Es gehörte zu den zentralen Forderungen für ein zukunftsfähiges Wildgehege am Sandmoorweg: eine Busanbindung. Während der jüngsten Tagung des Verkehrsausschusses hatte die Fraktion Die Linke einen entsprechenden Antrag gestellt. Darin heißt es unter anderem: „Ausweislich des Zukunftskonzepts Wildgehege Klövensteen vom 15. Mai 2023 ist zu prüfen, ob eine Linienverlängerung der Quartiersbuslinie 388, die „Rissener Dorfkutsche“, von der Haltestelle „Rüdigerau bis zum Wildgehege möglich ist.“ 


Die Bezirksversammlung möge deshalb beschließen, „in Abstimmung mit der Hamburger Verkehrsverbund die Buslinie 388 entsprechend zu verlängern und die Taktdichte des Fahrplanangebots vor allem an den Wochenenden mindestens auf einen halbstündigen Takt zu verdichten“, so im Antragspapier der Linken. Der Vorschlag wurde von den Ausschuss-Mitgliedern einstimmig angenommen. „Nun sind die Politiker der Bezirksversammlung am Zug. Die nächste Sitzung des Gremiums ist im Januar“, berichtet Jörn Steppke, Sprecher der Bürgerinitiative NaturErlebenKlövensteen unserer Zeitung.

Auch die Mitglieder der Rissener Runde hatten das Thema Wildgehege auf der Tagesordnung. Sie richten sich mit einem Brandbrief an die Bezirksversammlung und fordern dazu auf, sich doch an die getroffenen Vereinbarungen der Bürgerinitiativen „Rettet das Wildgehege im Klövensteen“ und „NaturErlebenKlövensteen“ zu halten. „Wir bitten Sie, die Abgeordneten der Bezirksversammlung Altona, um politische Beschlüsse, damit das einstimmig beschlossene Zukunftskonzept auch entsprechend den dort getroffenen Einigungen umgesetzt wird“, so die Rissener Runde. Kritikpunkte sind insbesondere die Pläne für eingeschränkte Öffnungszeiten des neuen Spielplatzes und die Gestaltung des Parkplatzes. „Wir sind überrascht, dass die bisher vorgelegten Planungen zur Sanierung des Parkplatzes und zur Neuanlage des Spielplatzes von dem im Konzept festgelegten Vorgaben abweichen.


Auch vor dem Hintergrund der hohen öffentlichen Mittel, die hier investiert werden, ist ein Spielplatz, der nur an vier Tagen in der Woche geöffnet ist, im Stadtteil nicht vermittelbar. Als Rissener Runde bitten wir nachdrücklich, diese Planung zu überarbeiten. Der Spielplatz muss unabhängig von den Schließzeiten des Wildgeheges für alle Kinder und alle Bürgerinnen und Bürger offen und nutzbar sein.“ Außerdem sei eine Vergrößerung des Parkplatzes laut Rissener Runde nicht wünschenswert. „Nun liegt der Ball bei der Bezirksversammlung. Noch liegen keine Stellungnahmen aus der Politik vor“, so Steppke. Er hofft, dass das neue Jahr „mehr Klarheit für das Wildgehege bringen wird.“

mk

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