Sanierung des Tanzglockenspiels im Botanischen Garten
Endlich keine schrägen Töne mehr
Mit den Füßen Musik erzeugen – das ist nun wieder beim Tanzglockenspiel im Botanischen Garten an der Ohnhorststraße möglich.

Das Tanzglockenspiel ist saniert worden und kann wieder genutzt werden. Foto: Krischok
Zuvor ist es aufwendig saniert worden, denn „die häufige Nutzung hatte Spuren hinterlassen“, so Anne Krischok, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens. Daher war eine Grundsanierung erforderlich, für die Vizevorsitzende Angela Jahns um Spenden gebeten hat. So hat die Gesellschaft 2600 Euro an Zuwendungen von der Hamburgischen Bürgerschaft erhalten – dafür hatten sich die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Philine Sturzenbecher und Frank Schmitt erfolgreich eingesetzt. Aber auch Privatspender haben sich auf der Plattform „betterplace.org“ für die Renovierungsarbeiten am Tanzglockenspiel engagiert. Hier kamen 2900 Euro zusammen. Nun funktioniert das Tanzglockenspiel wieder ohne schräge Töne.
Kürzlich wurde das Tanzglockenspiel im Botanischen Garten saniert. Jetzt kann es wieder genutzt werden. Wie es nun ohne schräge Töne klingt, zeigen Anne Krischok, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde Botanischen Gartens und Angela Jahns, Revierleiterin der Anlage.
„Wir freuen uns, dass das Tanzglockenspiel wieder saniert werden konnte, und danken allen von Herzen für Ihre Unterstützung. Jetzt können sich die Besucherinnen und Besucher des Loki-Schmidt-Gartens wieder an den schönen Melodien des Tanzglockenspiels erfreuen“, so Angela Jahns.
Bereits 1970 wurde das Instrument von Alfons van Leggelo erfunden und gestaltet. Zweck ist es, die Bewegung des Gehens mit Klang zu verbinden. Somit sind neun Bronze-Fliesen in einem Quadrat angeordnet und im Boden verankert. Eine Hammermechanik erzeugt Glocken-Töne im Inneren, die man durch Hüpfen, Springen und Tanzen auf den Fliesen auslöst. Es ist möglich, einzelne Töne, aber auch Melodien und Akkorde darauf zu spielen.
mk
