Diskussion für eine bessere Zugänglichkeit
Ein zweiter Eingang für den Botanischen Garten?
Bekommt der Botanische Garten einen zweiten Eingang am Hemmingstedter Weg? Die Bezirksfraktion der Linken brachte diesen Vorschlag während der jüngsten Sitzung des Grünausschusses in die Diskussion.

Hält einen zweiten Eingang grundsätzlich für eine gute Idee: Anne Krischok, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens. Foto: aj
Viele Bezirkspolitiker konnten sich mit dieser Idee anfreunden. „Das wäre ja schon wünschenswert, um den vielen Senioren, die im Bereich der Hemmingstedter Straße wohnen, den Besuch des Parks zu erleichtern“, sagte Katarina Blume, FDP. Der Eingang am S-Bahnhof Klein Flottbek sei immerhin etwas mehr als einen Kilometer entfernt. Auch Jonas Timm, CDU, wünschte sich während der Diskussion eine bessere Zugänglichkeit der Anlage. Andreas Bernau, SPD, wandte ein, dass auch ein zweiter Durchlass bewacht sein müsse, „damit der Garten vor Vandalismus geschützt ist.“
Verwaltungsvertreter Hajo Schäfer hat Bedenken. „Der Botanische Garten und seine Forschungsbereiche sind so gut, weil sie in weiten Teilen abgetrennt von den öffentlich zugänglichen Arealen sind“, sagte er. Anne Krischok, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens, hält einen zweiten Eingang „grundsätzlich für eine gute Idee“, sagte sie im Gespräch mit unserem Magazin. Das sei jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden. „Der Einlass muss ja dann auch zu den Öffnungszeiten entsprechend besetzt sein. Weiterhin müssen neue Wege geplant und eingerichtet werden. Das ist auch eine Kostenfrage.“
Der Vorschlag wird nun von Wissenschaftsbehörde und Universität geprüft.
mk
