21000 Euro Spende
„Das ist ein Segen für die Waldschule“
Naturbildung im Fokus: Claus W. Scheide und Siegfried Röh vom Bürgerverein Rissen überreichten einen symbolischen Scheck über 21 000 Euro an die Waldschule im Wildgehege Klövensteen.

Claus W. Scheide (ganz re.) und Siegfried Röh (2. v. li.) vom BVR überreichten einen symbolischen Scheck über eine Summe in Höhe von 21 000 Euro an Walter Wolters und Leonie Hitzigrat. Foto: mk
Der Bürgerverein Rissen (BVR) sorgt mit einer Spende in Höhe von 21 000 Euro für eine sehr willkommene Finanzspritze für die Waldschule im Wildgehege Klövensteen am Sandmoorweg. Claus W. Scheide und Siegfried Röh, die Vorstandsvorsitzenden des BVR, übereichten einen symbolischen Scheck an Walter Wolters, Leiter des Wildgeheges und an Leonie Hitzigrat, Umweltpädagogin und quasi Programmgestalterin der Waldschule sowie an Revierförster Nils Fischer.
„Wir freuen uns sehr, denn von diesem Geld können wir unsere sieben Honorarkräfte ein Jahr lang bezahlen“, berichtet Leonie Hitzigrat. Mit diesen Mitarbeitenden werden unter anderem Führungen für Schulklassen vorgenommen, Kindergeburtstage gestaltet und weitere Bildungsangebote im Irmgard-Greve-haus ausgerichtet. Und die Veranstaltungen der Waldschule seien sehr beliebt, so die Umweltpädagogin. So gebe es jährlich 300 Führungen, „und seit Corona-Zeiten feiern viele Kinder gerne ihre Geburtstage hier. Im Juni dieses Jahres hatten wir beispielsweise pro Wochenende fünf Geburtstagsfeiern.“ Gerade dies sei für den BVR Motivation gewesen, das Engagement der Waldschul-Pädagogen zu fördern. So nutzte Siegfried Röh seine guten Kontakte zur Ingeborg-Gross-Stiftung. „Wir hatten zunächst um eine Spende in Höhe von 5500 Euro gebeten und waren erstaunt und erfreut, als die Stiftung 21 000 Euro für die Waldschule anbot.
Das ist viel mehr, als wir uns erträumt hatten. Ein Segen“, berichtet Röh. Besonders das kostenfreie Bildungsangebot und der Ansatz, jeden zu befähigen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und sein Handeln - beispielsweise - natur- und ressourcenschonend auszurichten, habe die Stiftung überzeugt und sei auch ein Ziel, das dem BVR sehr am Herzen liege. „Bei unserem Bemühen, das Wildgehege zu retten, war es uns daher auch immer ein zentrales Anliegen, sicherzustellen, dass die Waldschule zukünftig befähigt bleibt, ihre Leistungen anzubieten“, betont Claus W. Scheide, der sich sehr engagiert und erfolgreich für die Sanierung und die Zukunftsfähigkeit des Wildgeheges eingesetzt hat. Revierförster Nils Fischer betont, dass Spenden vor dem Hintergrund knapper werdender Zuwendungen aus öffentlicher Hand sehr wichtig seien. Und wie Siegried Röh auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt, könnte die Ingeborg-Gross-Stiftung sich durchaus künftig großzügig und offen für das Wildgehege zeigen. „Ich könnte mir vorstellen, dass diese Spende kein Einzelfall ist“, so Röh.
mk
