Der Rissener - Elbflair media GmbH

Schulerweiterungsgebäude an den Brünschen

Baubeginn voraussichtlich erst 2028

Die Brünschenwiesen hüllen sich in Herbstfarben – die Äpfel auf der Obstwiese, wo eigentlich die Bauarbeiten für den Schulerweiterungsbau starten sollten, werden langsam reif. Immer noch tut sich nichts auf dem Baugrundstück.

An den Brünschen rollen voraussichtlich erst 2028 die Bagger an. Foto: mk


RISSEN
31. August 2022
LOKALES

Wie DER RISSENER berichtete, hapert es zurzeit am Ankauf einer Ausgleichsfläche, so die Behörde Schulbau Hamburg. Doch es kommt noch dicker: Die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Anke Frieling fand mittels Senatsanfrage heraus, dass die Bauarbeiten -  selbst, wenn die Ausschreibungen laufen - voraussichtlich dann drei Jahre später beginnen werden. Und für den Bau werden zwei Jahre veranschlagt, heißt es weiter in der Antwort auf die Kleine Anfrage. Eigentlich sollte das Gebäude nach Auskünften von Schulbehörde und Schulbau Hamburg bereits 2025 fertig sein.


Weshalb jetzt unabhängig von dem Ankauf der 5000-Quadratmeter Ausgleichsfläche nicht schon ausgeschrieben wird? 

„Es sind umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich, unter anderem müssen die vorhandenen Apfelbäume umgesetzt, ein Bienenstock versetzt sowie ein vorhandenes Feuchtbiotop verlagert werden und es werden Ausgleichspflanzungen für die Eingriffe in den geschützten Knick vorgenommen. Diese Ausgleichsmaßnahmen können nicht auf dem bebauten Grundstück umgesetzt werden, so dass ortsnah zusätzliche Flächen benötigt werden“, so lautet es in der Senatsanfrage. Der Baustart sei abhängig von der Verfügbarkeit des Ausgleichareals. Zuständig für den Ankauf sei der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen. Zum Verfahren werde sich nicht geäußert. „Das bedeutet, dass mit dem Erweiterungsbau frühestens im Jahr 2028 zu rechnen ist. Bis dahin werden damit ja wohl auch sämtliche Kostenschätzungen überholt sein“, so die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Anke Frieling. Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte von Gymnasium und Stadtteilschule müssen sich also noch gedulden – und können noch einige weitere Jahre die Äpfel von der Obstwiese ernten. 

mk

MÖGEN
LIEBEN
WOW
TRAURIG
WÜTEND

Vielleicht auch Interessant

- ANZEIGEN -

   Zurück zu Aktuelles

facebook sharing button
instagram sharing button
youtube sharing button