Der Rissener - Elbflair media GmbH

Johanneskirche

Bauarbeiten gehen zügig voran

Die Johanneskirche in Rissen wird grundsaniert. Die Bauarbeiten gehen zügig voran.

Die Johanneskirche wird aufwendig renoviert und ist eingerüstet. Fotos: mk


RISSEN
22. Dezember 2023
LOKALES
Michelle Kossel

Rundum die Johanneskirche stehen Baugerüste, und im Inneren des Gotteshauses sind viele Handwerker am Hämmern, Sägen, Streichen und Mauern. Wie berichtet, wird die 1935/ 36 errichtete und von Architekt Carl Gustav Bensel geplante Johanneskirche für 1,4 Millionen Euro, größtenteils aufgebracht aus Spenden, Eigenmitteln der Kirche und Fördergeld, aufwendig grundsaniert. Deshalb finden die Gottesdienste und Weihnachtsaktionen dieses Jahr wieder im Gemeindesaal gegenüber und auf einem Bauernhof statt. Aber: „Die Bauarbeiten gehen zügig voran.


So wurde die Fußbodenheizung schon eingebaut. Der neue Fußbodenbelag wird zu einem späteren Zeitpunkt aufgebracht“, sagt Pastorin Friedrike Harbordt, die mit Dr. Karl Hähne, der sich als Mitglied in einer kirchlichen Arbeitsgruppe um die Renovierungsarbeiten kümmert, die Baustelle besichtigt. Was schnell auffällt, wenn man das Kircheninnere durch den „neuen alten“ Eingang, der sich nun wieder unter der großen Buche befindet, betritt: „Durch Bensels Architektur wird man quasi in den Raum hineingezogen. Das ist sehr spannend und so entsteht ein Raum, der für alle Besucher sehr inspirierend ist“, so die Pastorin. Außerdem haben die Bauarbeiter an der großen Fensterrosette an der Fassade im oberen Bereich des Gotteshauses die Betongitter entfernt, sodass viel mehr Licht ins Gebäude fällt.


Pastorin Friederike Harbordt und Dr. Karl Hähne besichtigen die Baustelle.

Bald starten die Anstricharbeiten.

Die historischen Fenster werden renoviert, und aus eckigen Türen werden wieder runde Durchgänge. Neuer Putz ist fast überall aufgetragen worden, und die Anstricharbeiten starten. Einige Zwischenwände und Schrankbereiche wurden entfernt. „Deshalb steht die ursprüngliche Taufkapelle nun wieder zur Verfügung und ist keine Abstellkammer mehr.“ So ganz „Bensel-getreu“ konnte man jedoch die Kirche nicht mehr ausgestalten. „Das gilt für die Decke. Die kann nicht mehr so hergestellt werden, wie sie mal war. 


Denn die schöne Orgel wurde nachträglich eingebaut, und die wollen wir behalten.“ Aber die Lichtanlage konnte erneuert werden. So beleuchten LED-Strahler, die zwischen Lamellen angebracht werden, die Kirche. Wie einmal der Altar aussehen wird, steht noch nicht fest, denn ein Künstlerwettbewerb wurde ausgeschrieben. Auch das Lesepult ist noch nicht da. Pastorin Harbordt ist optimistisch. „Spätestens an Ostern wird alles fertig sein.“ Dann erstrahlt Rissens Johanneskirche in neuem Glanz. 

mk

Die Fußbodenheizung ist schon eingebaut. Der neue Fußbodenbelag wird später verlegt.

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