Der Rissener - Elbflair media GmbH

Otto-Schokoll-Höhenweg

Anwohner zieht Berufung zurück – nun kann weitergeplant werden

Es kommt endlich wieder Bewegung in die Planungen für den Otto-Schokoll-Höhenweg

So, wie in dieser Visualisierung soll der Spazierweg einmal aussehen. Foto: Bezirksamt Altona


RISSEN
20. November 2023
LOKALES
Michelle Kossel

Jetzt endlich scheint die Bahn für die Bauarbeiten am Otto-Schokoll-Höhenweg endlich frei zu sein. Wie das Bezirksamt vermeldet, sei das Klagverfahren um die Neugestaltung des beliebten Spazierweges abgeschlossen. Der Kläger habe seine Berufung zurückgezogen. Hintergrund: Vor zweieinhalb Jahren stellte das Bezirksamt Altona Pläne zur Sanierung des Otto-Schokoll-Höhenwegs vor. Um die Natur zu schonen, soll ein mehrere hundert Meter langer Stahlsteg in den Hang gerammt werden. Die Kosten belaufen sich auf gut fünf Millionen Euro.


Dann klagte ein Anwohner gegen den Bau. Er verlor aber die Klage. Er hatte auf einen Eintrag im Grundbuch gepocht. Danach dürfe die Stadt auf dem Elbwanderweg keine Sitzbänke oder Neubauten anbringen. Das Landgericht beschied aber, dass die Sanierung des Wegs kein Neubau sei. Da es nun kein Berufungsverfahren gibt, kann weitergeplant werden. Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Es ist gut, dass wir nun juristisch Klarheit haben und die Planungen für den Otto-Schokoll-Höhenweg fortführen können. Nach jahrelanger Sperrung kann der Panoramaweg am Elbufer damit nun endlich saniert werden. Für alle Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die gerne am Elbwanderweg unterwegs sind, ist das eine gute Nachricht.“


Das Bezirksamt Altona hatte bereits unter Beteiligung der Anlieger sowie der weiteren Öffentlichkeit verschiedene Alternativen für die Instandsetzung geprüft und auf dieser Grundlage den Vorschlag entwickelt, dass die Instandsetzung des Höhenwegs auf der bisherigen Trasse durch Errichtung einer Steg-Konstruktion aus Stahl geschieht. Die Baukosten in Höhe von fünf Millionen Euro sollen von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft übernommen werden. Die Stadt Hamburg strebt nun eine schnellstmögliche Umsetzung des Projektes an. 

mk

MÖGEN
LIEBEN
WOW
TRAURIG
WÜTEND

Vielleicht auch Interessant

- ANZEIGEN -

   Zurück zu Aktuelles

facebook sharing button
instagram sharing button
youtube sharing button