aktuelles in Rissen, Blankenese, Sülldorf und Wedel

Die Elblinien verbinden Hamburg und Stade

ANGEBOTE
30.07.2020

 

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Aktuelles in Rissen, Blankenese, Sülldorf und Wedel


Hilde Haupt und Ortrud Michaelsen vom „Bökerschapp“-Team freuen sich über Spenden von neuesten Büchern in kleiner Stückzahl. Foto: Bürgerverein Rissen

Das „Bökerschapp“ ist keine Resterampe

RISSEN. Hilde Haupt vom „Bökerschapp“ beim Bürgerverein Rissen an der Wedeler Landstraße 2, freut sich eigentlich über spannende Bücherspenden. „Es war aber nicht gemeint, dass man seine Regale räumt und bei uns auspackt. Unsere Regale sind nicht leer und jeder hat für sein Altpapier eine eigene Tonne. Leider hat mancher unser Konzept missverstanden“, so Hilde Haupt. Beim „Bökerschapp“ können Literaturfans Bücher tauschen oder gegen eine Spende mitnehmen.

Eine „Resterampe“ sei dies nicht und soll es laut „Bökerschapp“-Tea auch nicht werden. Hilde Haupt: „Wir freuen uns jeweils jeden Mittwoch, ab 14.30 bis 17 Uhr, auf  unsere Leser und auch auf Spenden von neuesten Büchern in kleiner Stückzahl.“


Inzwischen hält das „Bökerschapp“ eine stattliche Sammlung klassischer und aktueller Bücher bereit: Romane und Erzählungen, Sachbücher und Dokumentationen, Kinder- und Jugendbücher, Bildbände und Reiseliteratur. Besonders beliebt ist das Angebot an literarisch hochwertigen und auch an unterhaltsamen und heiteren Hörbüchern. 

“In der Corona-Pause haben viele Menschen die Literatur wiederentdeckt und sich aktuelle Bücher und Hörbücher gekauft”, so Ortrud Michaelsen vom „Bökerschapp“. “Jetzt hoffen wir, dass sie viele Titel ausgelesen oder zu Ende gehört haben – und sie danach im Tauschverfahren zu uns bringen.” mk

Das Dorf wird bunter

 RISSEN. Kinder- und Jugendliche haben mit Frauke Grunwaldt, Gemeindepädagogin der Johanneskirche, einen Stromkasten der der „Telecom“ bunt bemalt. Denn als der Kasten vor dem Gotteshaus am Raalandsweg dank Graffiti und Schmutz immer unansehnlicher wurde, bewarb sich Frauke Grunwaldt bei der „Telecom“ um das Projekt „aus grau wird bunt“. Dabei werden unter anderem die rechtlichen Voraussetzungen für Malaktionen geklärt. Und da der Gesellschaft die Aktion gefiel, sagte sie zu und die jungen Künstler legten los. „Vielleicht haben ja Leute in Rissen Lust, auch einen grauen Kasten zu verschönern“, so Frauke Grunwaldt. 


Für weitere Informationen können sich Interessenten unter der Mailadresse grunwaldt@johannesgemeinde.de melden. ak


Foto: Symbolbild Fotolia

UPDATE
ACHTUNG WECHSELGELDBETRÜGER IN RISSEN

RISSEN. 


Stand 01.07.2020 

Schon wieder hat der Wechselgeldbetrüger im Dorf versucht, Senioren um ihr Geld zu bringen. Wie die Polizei mitteilt, sprach er am Dienstag, 30. Juni, einen 72 Jahre alten Mann an, der am Raalandsweg spazieren ging. Der Täter, der erneut mit einer Frau unterwegs war, bat um Kleingeld. Der Senior verneinte. Daraufhin wurde er gebeten, einen 20-Euro-Schein zu wechseln. Auch das wurde von dem Rissener abgelehnt. Erst, als der 72-Jährige wieder zu Hause war und seiner Frau von seinen Erlebnissen erzählte, wurde er über die Masche informiert und rief die Polizei.

 

Stand 22.06.2020

Wie die Polizei mitteilt, hat der Wechselgeldbetrüger wieder sein Unwesen in Rissen getrieben.   

Diesmal war er in Begleitung einer Frau am Sonntag, 21. Juni, gegen 10 Uhr, am Wittenbergener Weg unterwegs. Und wieder sprach er Passanten an und bat um Kleingeld. Diesmal war er aber erfolglos und zog wieder ab. Die Polizei wurde informiert und fahndet nach wie vor nach dem Mann und möglichen Komplizen. Seine Begleitung soll laut Angaben der Polizei ein südosteuropäisches Aussehen haben. 


Stand 18.06.2020

Wie Rissens Stadtteilpolizeibeamter Sven Wendt mitteilt, ist momentan ein Wechselgeldbetrüger im Dorf aktiv und hat heute Morgen einer 86 Jahre alten Frau 350 Euro gestohlen. Vor einem Geschäft an der Wedeler Landstraße bat er die Seniorin, ihm einen Betrag in Kleingeld zu wechseln. Als die Frau ihr Portemonnaie öffnete, lenkte der Mann sie ab und griff in die Geldbörse. Dann verschwand der Täter. Laut Polizeiangaben ist er etwa 40 Jahre alt, 1.70 Meter groß, hat kurze schwarze Haare und ein rundes Gesicht. Zeugen sollten sich bei der Polizei melden.mk

Von stählernen Lanzen und edlem Bronze-Schmuck: Wedels frühe Zeiten

WEDEL/ RISSEN. Holger Junker, seit Januar dieses Jahres Leiter des Wedeler Stadtmuseums, präsentiert eine neue, spannende Sonderausstellung in der Einrichtung an der Küsterstraße 5. „In einer Zeit vor der Hatzburg“, so der Titel, geht es darum, was in der Region in der Stein-, Eisen- und Bronzezeit so los war.


„Wedels Geschichte beginnt nicht etwa erst um 1300. Das beweisen viele Stücke, die hier bei Baggerarbeiten im 20. Jahrhundert auftauchten“, sagt Junker und zeigt eine Lanzenspitze aus Stahl, die er im Schloss Gottorf in Schleswig gefunden hat. „Die stammt aus Völkerwanderungszeiten. In Schleswig wurde sie als Lanze von Lühesand bezeichnet, und gefunden wurde sie tatsächlich an der Elbe“, berichtet er. Darauf kam er bei Recherchen im Stadtarchiv. „Ich bin dann mit meinem VW-Bus nach Schleswig gefahren und habe die Lanzenspitze nach Wedel zurückgeholt“, sagt er und zeigt sie stolz. Mit weißen Handschuhen. Denn sie gilt als Herzstück der Ausstellung. Doch es gibt noch mehr spektakuläre Stücke zu sehen. Zum Beispiel wunderschöner Schmuck – die bronzene Spange von Tinsdal. Bevor das Elbufer bei Tinsdal in den 1960er Jahren befestigt wurde, gab es viele Funde aus der Bronze- und Eisenzeit – wie eben diese kunstvolle Spange. Doch das ist wieder eine andere Geschichte…

Noch bis November ist die Ausstellung zu besichtigen. Geplant ist, Beschreibungen der Objekte kontaktlos über das Mobiltelefon abrufbar zu machen. Über einen QR-Code soll man Informationen zu den historischen Objekten erhalten. Es soll auch Audioguides geben. 

Geöffnet ist jeweils freitags, sonnabends und sonntags, ab 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es muss ein Mundschutz getragen werden. Die Besucher sollten außerdem die Abstandsregeln einhalten. Dieter Napiwotzki


Der RSV von oben.
Foto: Michelle Kossel

So toll ist der RSV-Sommer

- Die Hamburger Schulferien sind von Donnerstag, den 25.06. bis zum Mittwoch, den 05.08.2020 - 


RISSEN. Der Rissener Sportverein (RSV) bietet dieses Jahr für alle Daheimgebliebenen ein Mega-Sommerferienprogramm zum Fit werden an. „Es ist für jeden kostenlos nutzbar, und wir freuen uns, wenn wir mit diesem Programm den Rissenern die Sommerzeit etwas bunter gestalten können“, sagt RSV-Pressesprecherin Swantje Zimmermann. Deshalb ist wirklich für jeden etwas dabei: So finden sich „Fit bis ins hohe Alter“ und  „Frühgymnastik“, ebenso, wie „Mädchenturnen“, „Judo für Kinder“, „Selbstverteidigungskurse“ und vieles mehr. Da kommt keine Langeweile auf, und es ist wirklich beeindruckend, was er RSV in petto hat. Wenn sich kurzfristig etwas ändert, steht dies auf der Homepage des RSV unter www.rissenersv.de. mk

 

Ein Minister als Türöffner

Hier öffnet gerade Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) die Tür des Elbmarschenhauses in Haseldorf.


Denn die Einrichtung hatte aufgrund der Corona-Vorgaben geschlossen. Jetzt soll es wieder losgehen. Deshalb nutzten Bürgermeister Klaus-Dieter Sellmann, die stellvertretende Kreistagspräsidentin Elke Schreiber, der Leiter vom Amt für Naturschutz, Kornelius Kremkau, die ehrenamtliche Mitarbeiterin aus der Kreisjägerschaft, die auch das Jägerzimmer betreut, Dr. Christine Quellmann freuen sich über die wiederkehrende Normalität und nutzten die Gelegenheit, dem Minister die Einrichtung vorzustellen.


Mehr dazu erfahrt Ihr in unserer kommenden Ausgabe. mk

Stadtjugendpflege und Stadtbücherei präsentieren Hörspiel-Projekt

WEDEL. Alle reden über Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen: Die Stadtjugendpflege und die Stadtbücherei zeigen derzeit mit einem Hörspiel-Projekt, wie das gelingen kann. „Darryl – Das Portal“ ist ein spannendes Multimedia-Hörspiel, das Wedeler Jungen und Mädchen mit Unterstützung der Stadtbücherei Wedel sowie der Stadtjugendpflege Wedel erarbeitet haben.


 Als auch in den Osterferien alle geplanten Veranstaltungen des Stadtbücherei-Ferienprogramms und damit auch das Projekt „Kultur trifft digital“ ausfallen mussten, hatte Martin Heller, multimediaerfahrender Leiter der Stadtjugendpflege, kurzerhand eine Idee: Er schlug vor, dass die Teilnehmenden gemeinsam aber von zu Hause aus ein Hörspiel erarbeiten könnten. Zusammen mit Mareike Ernst von der Stadtbücherei entwickelten die Schüler zunächst den mysteriösen Plot des durch Dimensions-Portale reisenden schwarzen Eichhörnchens Darryl. Als Darryl durch ein Portal in Wedel landet, braucht es ein Wedeler Zwillingspaar, um dem rasanten Streuner wieder Starthilfe zu geben. Ob es klappt, und was die Weide an der Badebucht damit zu tun hat, erfahren Hörerinnen und Hörer hier. Nach der Entwicklung der Handlung wurde der Text in ein Skript mit Dialogen verwandelt, das die Kinder seit den Osterferien 2020 jeweils zu Hause während der Corona-Kontaktbeschränkungen mit verteilten Rollen eingesprochen haben. Gemäß den geltenden Kontaktbeschränkungen online in Videokonferenzen und gemeinsam mit der Familie zu Hause vor dem Computer. Für den letzten Schliff sorgte der Tonschnitt von Martin Heller, der auch selbst eine eindrucksvolle Sprechrolle übernommen hat. Das Hörspiel ist auf Youtube verfügbar (https://www.youtube.com/watch?v=Q1kiQzBwTOM).


 Auch in den nun startenden Sommerferien bietet die Stadtbücherei Wedel wieder ein vielseitiges Medien-Ferienprogramm an, das unter Beachtung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen konzipiert und wenn nötig angepasst wurde. dr

Mehr Infos unter: 

https://www.wedel.de/kultur-bildung/bildungseinrichtungen/stadtbuecherei

https://www.wedel.de/leben-in-wedel/familie-kinder-jugend/stadtjugendpflege


Foto: Symbolbild Fotolia

Falsche Pistolen-Polizisten stürmen Wohnung einer 86 Jahre alten Frau

RISSEN. Unfassbar: Zwei falsche Polizeibeamte klauen mit vorgehaltenen Pistolen den Schmuck einer 86 Jahre alten Rissenerin aus deren Wohnung.

Die Seniorin war mit ihrem Rollator am Sonnabend, 27. Juni, auf dem Weg zu ihrer Wohnung am Nagelshof. Vor ihrem Haus traf sie auf zwei vermeintliche Polizeibeamte. Die beiden Männer sagten, dass in ihrer Wohnung gerade Einbrecher am Werk wären und sie die Täter mit ihrer Hilfe festnehmen wollten. Dazu müssten sie in ihre Wohnung. Die Frau nahm die Zwei mit. Der eine der Täter stürmte mit vorgehaltener Pistole in die Zimmer, während der andere, ebenfalls mit einer Waffe in den Händen, im Flur mit der Seniorin wartete. Wenig später kam der Mann zurück und teilte mit, dass Schmuck gestohlen wurde. Er fragte die Rissenerin, ob sie noch weitere Wertgegenstände habe. Sie bejahte und verriet die Verstecke, woraufhin einer der Männer dies „überprüfte“. Wenig später sagten beiden, die Einbrecher seien wohl geflüchtet mit ihrer Beute. Die falschen Polizeibeamten verließen die Wohnung. Die 86-Jährige stellte fest, dass ihre wertvollen Schmuckgegenstände gestohlen wurden. Sie wurde dann von den echten Polizeibeamten darüber informiert, dass sie leider auf eine fiese Masche von Kriminellen hereingefallen war. Nach Zeugenbeobachtungen waren die Männer etwa im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Einer war etwa 1.80 Meter groß und hatte ein südländisches Erscheinungsbild. Der andere sei wohl Deutscher gewesen, 1.75 Meter groß, mit kräftiger Figur und einer großen Nase. Zeugen sollten sich an die Polizei wenden. mk


Foto: Symbolbild Fotolia

Autos und Fassaden mit Graffiti beschmiert 

RISSEN. Autos und Fassaden sind im Bereich der Straßen Iserbarg und Herwigredder in der Nacht von Freitag, 12. auf Sonnabend, 13. Juni, mit Graffitti beschmiert worden. Wie Stadtteilpolizeibeamter Sven Wendt mitteilt, gab es bereits sechs Anzeigen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sollten sich bei der Polizei melden. mk


Oliver Diezmann (BIG) hätte sich von der Verwaltung klare Vorgaben für die Festgestaltung gewünscht.
Foto: mk

Keine Klarheit über Corona-Auflagen: Das Blankeneser Sommerfest fällt aus

BLANKENESE. Auch das noch: Das beliebte Blankeneser Straßenfest, das seit 2015 von der Blankenese -Interessen-Gemeinschaft (BIG) und vielen Vereinen und Verbänden organisiert wird, fällt dieses Jahr aus. Diese Entscheidung gehen ebenfalls auf das Corona-Konto und auf die damit zusammenhängende Auflagen-Bürokratie. Denn zu gerne hätten die Geschäftsleute mit dem Blankeneser Straßen-fest etwas mehr Normalität und Gemeinschaftserlebnis in den Ort zurückgeholt – wenn klar gewesen wäre, wie die Veranstaltung den Corona-Einschränkungen anzupassen wäre. Christian Fischer von der (BIG): „Wir hätten uns gewünscht, dass die zuständigen Behörden Rahmenbedingungen definieren, unter denen Veranstaltungen wie das Straßenfest ab September stattfinden können. Ohne einen ausreichenden Vorlauf ist so ein Event nicht zu stemmen.“

Die Erfahrungen mit Politik und Verwaltung hätten in den vergangenen Monaten allerdings gezeigt, dass Entscheidungen über Auflagen meist sehr kurzfristig getroffen werden. Man möchte auch hier erst einmal abwarten, wie sich die Fallzahlen im August nach dem Urlaub entwickeln, so die BIG in einer Pressemitteilung. „Wir könnten zwar schon auf Verdacht alle nötigen Genehmigungen einholen – würden die Gebühren aber nicht erstattet bekommen, wenn das Straßenfest später abgesagt wird“, so Oliver Diezmann von der BIG. Auch Zelte, das weitere Equipment, Künstler und Attraktionen müssten rechtzeitig gebucht und dann auch bezahlt werden. „Viel Geld und Planungs- und Organisationsarbeit ohne Aussicht auf eine gesicherte Umsetzung – dieses hohe Risiko möchten und können wir nicht übernehmen. Die Blankeneser Geschäftsleute und Gastronomen sind durch die Corona-Einschränkungen schon jetzt enorm belastet“, sagt Diezmann.

Die Interessen-Gemeinschaft hoffe nun, dass spätestens im Herbst klare Voraussetzungen gegeben sind, sodass möglichst im Dezember eine Outdoor-Veranstaltung in Blankenese stattfinden kann. mk

Die „Familie zwischen Elbe und Heide“ kommt wieder nach Hause

RISSEN. Das SAGA-Gebäude an der Rissener Dorfstraße 40 ist fast bezugsfertig, aber etwas fehlt noch: Das Keramikrelief des Bildhauers Gerhard Brandes, das an der Fassade am Eingang des ehemaligen Rissener Ortsamtes angebracht war und im Zuge des Abrisses des alten Gebäudes abgenommen und eingelagert wurde. Für viele Rissener, wie auch für Edgar Ballandat, der sich nach dem Verbleib der Arbeit erkundigte, war das Figurenensemble „Eine Familie zwischen Elbe und Heide“ des im Alter von 90 Jahren in Groß Flottbek verstobenen Künstlers Brandes sowas wie ein Wahrzeichen des Dorfes. Wie berichtet, stufte die Hamburger Kulturbehörde das Relief als schutzwürdig ein. Geplant war, Brandes‘ Werk im neuen Gebäude, in dem auch die Polizeiwache untergebracht ist, wieder zu installieren. Und wie wir erfahren haben, ist dies bald der Fall: „Wir werden das Relief im September dieses Jahres im Treppenhaus des Gebäudes anbringen. Derzeit wird es restauriert“, so eine SAGA-Sprecherin. Dann ist die „Familie zwischen Elbe und Heide“ wieder zu Hause. mk


Foto: Symbolbild Blankenese Fotolia

Marktplatzgestaltung: starke Spendenaktion des BBV

BLANKENESE. Die Gestaltung des Blankeneser Marktplatzes ist nach wie vor ein wichtiges Thema für die Mitglieder des Blankeneser Bürger-Vereins (BBV). Die im Dezember 2019 gestartete Spendenaktion für die Pflasterung mit geschnittenen, bunten, großen, rutschfesten sowie haltbaren Kopfsteinpflastersteinen für den Blankeneser Marktplatz hatte laut BBV großen Erfolg. So haben sich bislang 95 Personen beteiligt und einen Betrag in Höhe von 65 522 Euro gespendet. Benjamin Harders, 1. Vorsitzender des BBV: „Wir haben Spenden ab 5 Euro erhalten. Der Großteil der Spenden liegt im Bereich von 100 Euro bis 500 Euro. Und dann gibt es ein paar größere Spendenzusagen, die uns Rückenwind geben. Besonders haben wir uns über zahlreiche Familien gefreut, die sich beteiligt haben und uns sogar selbstgemalte Kunstwerke zum Marktplatz geschickt haben. 

Die Höhe der Spendensumm, so der BBV, entspreche 30 Prozent der kalkulierten Mehrkosten für das haltbare Granitsteinpflaster statt Klinker. Die exakten Mehrkosten würde sich erst im Rahmen der Ausschreibung mit einer Wahlposition zur Pflasterung ermitteln. „Die Mehrkosten liegen erfreulicherweise rund 70 000 Euro niedriger, als noch im letzten Jahr angenommen. Dies liegt daran, dass der Unterbau für das stabile Granitsteinpflaster nun doch nicht aufwendiger sein muss, als für den weniger haltbaren Klinker“, sagt Benjamin Harders. Er freut sich über die hohe Resonanz der Spendenaufrufe, „zumal wir ab März aufgrund von Corona keine Infostände mehr machen konnten. Zeitgleich sind auch die Spendeneingänge zurückgegangen. Jetzt hat der schwierige Spenden-Endspurt begonnen. In den letzten Wochen ging es wieder aufwärts.“

Nach aktuellem Planungsstand bereite das Bezirksamt Altona jetzt die finalen Pläne mit einem Belag aus rötlichen, hellbraunen und gelben Klinkersteinen vor. Im Herbst solle die Ausschreibung erfolgen. Im Rahmen der Ausschreibung werde die Klärung der tatsächlichen Mehrkosten für Granitsteinpflaster gegenüber Klinker erfolgen, allerdings nur, wenn der Großteil der Spendensumme bis dahin zusammengekommen ist. Im Frühjahr 2021 soll der Umbau des Marktplatzes beginnen und bis zum Herbst 2021 abgeschlossen sein.


 Nicht immer ist eine billige Lösung auch langfristig die günstigste. Es ist kein Geheimnis, dass geschnittener, an der Oberfläche geflammter Granitstein über die Zeit in Bezug auf Kosten und Umwelt deutlich nachhaltiger ist, als Beton oder Klinker. Diese Baustoffe zeigen teils nach wenigen Jahren, teils erst nach Jahrzehnten große Schwächen gegenüber Witterung, Verschmutzungen und Belastungen der Kanten. Das Gutachten des Bezirksamt verdeutlicht die Schwäche von Klinker und das Kostenrisiko“, so Harders.


Eine wirklich letzte Chance für die Spendenaktion „Unser Marktplatz“ gibt es noch: Sofern vor der Finalisierung der Ausschreibung durch das Bezirksamt der Großteil der notwendigen Spendenzusagen eingeht, kann die Gesamtsumme dem Bezirksamt für den Blankeneser Marktplatz angeboten werden. Der Blankeneser Bürger-Verein bittet darum jetzt umgehend schriftlich oder unter unser-marktplatz@blankeneser-buergerverein.de Spendenzusagen zu tätigen. Eine Spenden­bescheinigung für die steuerliche Absetzbarkeit wird selbstverständlich ausgestellt, sobald die Spendenaktion erfolgreich ist. So können mit 1000 Euro bereits zehn Quadratmeter Granit-Marktfläche von 2200 Quadratmetern Marktfläche finanziert werden. Rund 1500 Quadratmeter müssen noch finanziert werden.


INFOBOX

Die aktuelle Planung zum Marktplatz und das Gutachten zum Material ist unter  www.blankeneser-marktplatz.de zu finden.

Plötzlich stürzt die Decke ein

RISSEN. Rrrumms: Als Bauarbeiter heute Morgen, gegen 8.31 Uhr, in der Ladenpassage bei der Haspa Abstützarbeiten vornehmen, stürzt plötzlich die Deckenkonstruktion ein. Wie die Polizei mitteilt, zog sich ein Passant leichte Kopfverletzungen zu und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar. Der Bereich wurde abgesperrt. mk

Was wächst denn da?

Man kann sie unmöglich alle kennen oder über Detailwissen zu den schönen Bäumen, Büschen, Gehölzen und Blumen verfügen, die in den vielen Gärten und Parkanlagen in den Elbvororten grünen und blühen. Mit Anne Krischok, die Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens ist, und  dem Team der Anlage an der Ohnhorststraße in Klein Flottbek, stellen wir einige Pflanzen vor und berichten über Besonderheiten.


Den Anfang macht Flower-Power pur: 

Im Moment stehen die Rhododendren in vielen Gärten in voller Blüte. Angela Jahns vom Botanischen Garten berichtet über diese Schönheiten.


Die zu den Erikagewächsen zählende Gattung Rhododendron umfasst 800 Arten. Sie wachsen in der Natur bevorzugt in feuchten Gebirgsregionen auf sauren und humusreichen, lockeren Böden. Verbreitungsschwerpunkte sind Südwestchina und das Himalaja-Gebiet.

Durch Kreuzung von Wildarten und züchterischer Auslese entstanden und entstehen zahlreiche Kulturformen.

Eine Vorstellung von dieser Vielfalt bekommen Besucher bei einem Spaziergang durch den Botanischen Garten im Frühsommer. Von Mai bis Juni zeigen sich besonders die Rhododendren-Hybriden, also Kreuzungen, in den herrlichsten Farben. Außer einigen Wildarten ist das Sortiment von Hybriden besonders umfangreich – dazu gehören türkische (Rh. ponticum), chinesische (Rh. oreodoxa) und nordamerikanische (Rh. catawbiense) Arten. Ein weiteres Highlight ist die Azaleenblüte, auch Azaleen gehören zu den Rhododendrongewächsen, im Japanischen Garten.


Was muss im eigenen Garten beachtet werden:

Rhododendren bevorzugen einen halbschattigen Standort. Im tiefen Baumschatten blühen sie weniger und sind im Wuchs oftmals zu locker. Die Beschaffenheit des Bodens muss für Rhododendren locker, humushaltig und wasserdurchlässig sein.


Am besten pflanzt man sie ab Anfang September bis Mitte November und von Anfang März bis Ende Mai.


Gesunde, dunkelgrün belaubte Rhododendren, die in jedem Jahr reich blühen, müssen regelmäßig gedüngt werden.

Ratsam ist, gerade bei kleineren Pflanzen, gleich nach der Blütezeit, vor dem Neuaustrieb, die rechtzeitige Entfernung der abgewelkten Blütenstände durch vorsichtiges Ausbrechen. Damit fördern Sie die Bildung neuer Blütenknospen. Auf diese Weise bilden sich keine Samen, und der Rhododendron verliert nicht unnötig Kraft.


Zur richtigen Pflege der Rhododendron gehört auch die Bewässerung. Spätestens, wenn sich die Blätter einrollen oder die Blüten schlapp aussehen, wird es Zeit zu gießen. Sehr hilfreich ist eine automatische Bewässerung mit einem Tropfschlauch. mk


„Bei Fragen zur Pflanzengesundheit oder -Ernährung können Sie sich gerne an die Pflanzenberatung des Botanischen Gartens, 
Telefon 040-428 16476, wenden“, so Angela Jahns. 

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50 Jahre Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook

SÜLLDORF. Die Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook gibt es nun schon seit 50 Jahren. Dabei war es ursprünglich gar nicht geplant, eine Sparte für Nachwuchsbrandschützer einzurichten. Eigentlich sollte 1969 ein Jugendmusikzug aufgestellt werden. Da dies jedoch nicht umgesetzt werden konnte, wurde kurzerhand die Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook gegründet – damals die erste im Hamburger Westen. Die Mitglieder kamen unter anderem auch aus Rissen. Bis heute engagieren sich Jugendliche bei den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Sülldorf-Iserbrook.

Der Rissener gratuliert ganz herzlich und wünscht auch weiterhin viel Spaß und Erfolg. 


Text erstellt von mk

Bekommt Rissen eine Katharina-Hanen-Straße? 

RISSEN. Wie soll die Straße zum neuen Wohngebiet „Riedhöfe“ nahe der Iserbarg-Schule heißen?

Das war kürzlich Thema im Kulturausschuss der Bezirksversammlung Altona. Da die Vorgaben lauten, dass Straßen nach Frauen benannt werden sollten und es da auch von Seiten der Kulturbehörde eine entsprechende Vorschlagliste gibt, kam Katharina Hanen ins Spiel. Sie wurde 1444 der Zauberei beschuldigt und in Hamburg auf St. Petri auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Hanen ist das erste Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg. Es gibt auch eine Online-Petition, die sich dafür einsetzt, dass in Hamburg eine Straße nach ihr benannt werden sollte. Führt jetzt bald eine Katharina-Hanen-Straße zum neuen Wohngebiet?

„Ich halte das für unglücklich. Die Frau hat nicht in Rissen gelebt. Es kann nicht sein, dass hier einfach nach einer Liste entschieden wird. Stattdessen sollte es eine Bürgerbeteiligung geben. Die Rissener sollten selbst entscheiden, wie ihre Straßen benannt werden“, so Henrik Strate, Mitglied der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung. Da hat er auch schon einen Vorschlag. „Nach alten Flurkaten hieß die Gegend Glismannskamp, nach einer Landwirtsfamilie, die hier wohl einst Felder bestellte“, so Strate. „Wir sind ja nun mal ein ehemaliges Bauerndorf. Warum also nicht Straßen entsprechend benennen. Das birgt doch mehr Identifikationspotenzial,“, so der Rissener. Dem stimmt Claus W. Scheide, Vorsitzender des Bürgervereins Rissen (BVR), zu. „Die Rissener sollten selbst ein Wort mitreden dürfen, wenn es um Straßen in ihrem Stadtteil geht“, sagt er. Es sei sinnvoll, mit Straßennamen Identifikationspotenzial zu schaffen. „Die Menschen in Rissen können doch auch Frauen vorschlagen, die hier gewirkt haben“, sagt er. Der Ortsbezug müsse in den Vordergrund gestellt werden, „und nicht irgendwelche pädagogischen Zwecke“, betont der BVR-Vorsitzende.

Auch Katharina Blume, Mitglied der FDP-Bezirksfraktion, wünscht sich eine andere Vorgehensweise. „Der Bürgerverein und die Rissener sollten stärker einbezogen werden. Aber es ist auch ein Denkzettel für die Politiker, die sich früher mit diesen Themen auseinandersetzen und mit den Bürgern in einen Dialog einsteigen sollten, anstatt überrascht zu werden“, sagt sie. 

Ob sich das Kulturausschuss-Gremium tatsächlich für Katharina Hanen als Namensgeberin für die Straße entscheidet, darüber wird noch beraten. 


Text erstellt von mk

Foto: Symbolbild Fotolia

Foto: Symbolbild Fotolia

Polizei fandet nach Sex-Gangster

LURUP. Die Polizei fahndet nach einem Mann, der versucht hat, am 9. Juni, gegen 13.30 Uhr, eine Frau im Keller ihrer Wohnung vermutlich zu vergewaltigen. Zuvor hatte er sie mit einem Messer bedroht.


Wie die Polizei mitteilt, ging die 24-jährige Frau zu Fuß von der S-Bahnstation Elbgaustraße zu ihrer Wohnung am Rispenweg. Als sie die Haustür aufschloss, betrat ein ihr unbekannter Mann mit ihr zusammen das Mehrfamilienhaus. Im Hausflur bedrohte der Mann die Geschädigte plötzlich mit einem Messer und forderte sie auf, in den Keller zu gehen. Dort versuchte der Täter sexuelle Handlungen an der 24-Jährigen vorzunehmen. Als die Frau sich weigerte, ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete aus dem Haus und weiter in unbekannte Richtung.


Die Frau blieb unverletzt.


Sofort von den alarmierten Polizeibeamten eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen verliefen erfolglos. Spezialisten der Fachdienststelle für Sexualdelikte (LKA 42) haben die Ermittlungen übernommen.


Der Täter ist laut Zeugenaussagen etwa 20 Jahre alt, 1.80 Meter groß, schlank und hat kurze blonde Haare. Er trug eine dunkle Jeanshose.

Zeugen, die Angaben zur Tat machen oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden. 


Text erstellt von mk


Foto: Symbolbild Pixabay

Das Polizeimuseum hat wieder geöffnet 

HAMBURG. Das Polizeimuseum, Carl-Cohn-Straße 39, öffnet wieder seine Türen und bietet einen kostenlosen Audioguide an. Immer jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags, in der Zeit ab 11 bis 17 Uhr, sind Besucher wieder willkommen.


Auch im Polizeimuseum gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Der Mund-Nasen-Schutz ist für alle Museumsgäste obligatorisch.


Einige Medien- und Mitmachstationen werden leider noch gesperrt bleiben müssen. Der beliebte Funkstreifenwagen und auch das Hubschrauber-Cockpit sind derzeit nur eingeschränkt zugänglich. Veranstaltungen wie Gruppenführungen und Kindergeburtstage sind laut CoronaVerordnung der Freien und Hansestadt Hamburg im Museum weiterhin nicht erlaubt.


Ob die Ferienpass-Aktion pünktlich zum Beginn der Sommerferien, also ab 25. Juni, jeweils dienstags und donnerstags starten kann ist derzeit noch unklar. In jedem Fall können Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren alle Rallyes machen, die spielerisch in 200 Jahre Hamburger Polizeigeschichte einführen.


Wegen dieser zahlreichen Einschränkungen bietet das Polizeimuseum für alle Besucher den Audioguide kostenlos an. Die akustische Zeitreise durch 200 Jahre Hamburger Polizeigeschichte dauert 45 Minuten und gibt es auch in leicht verständlicher Sprache für Kinder.


Das eigene "Verbrecher-Foto" mit Fingerabdruck als ganz persönliche Postkarte kann ebenfalls angefertigt werden. Auch werden wie gewohnt ehrenamtliche Polizeikommissare in allen Ausstellungsbereichen den Besuchern zur Seite stehen.


Museumsleiter Joachim Schulz: „An den Sonntagen wird das Polizeimuseum leider noch bis auf weiteres geschlossen bleiben, da wir wegen des zu erwartenden Besucherandrangs die Einhaltung der Abstandsregeln nicht gewährleisten können."


Infos:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Das Polizeimuseum ist barrierefrei.

Dienstags, mittwochs und donnerstags von 11 bis 17 Uhr.


Für weitere Fragen ist die Museums-Telefon-Hotline (040 - 4286 - 680 80) dienstags, mittwochs und donnerstags 

jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr besetzt.


Text erstellt von mk


Foto: Symbolbild Pixabay

Schulkinderbetreuung wird ausgeweitet

WEDEL. „Bedarfsgerechte Betreuung“ – das ist das Ziel, dem sich die Schulkinderbetreuung (SKB) der Stadt Wedel wieder schrittweise annähern möchte. Seit Beginn der coronabedingten Einschränkungen im Schulbetrieb hatte auch die SKB Wedel geschlossen und die schulische Notbetreuung für Familien mit entsprechenden Voraussetzungen wurde unterstützt. Ab der kommenden Woche gelten folgende Regelungen: Die Stadt unterstützt mit Kräften der SKB in der Albert-Schweitzer Schule bei der Betreuung für Kinder mit bei der Schulleitung angemeldetem Bedarf bis 16 Uhr. In der Altstadtschule (AST) und Moorwegschule (MWS) läuft die bisherige Notbetreuungsregelung noch bis Mittwoch, 10. Juni. Ab Donnerstag, 11. Juni besteht auch für bisherbei der SKB angemeldete Kinder, deren Betreuungsbedarf bei der Teamleitung angemeldet werden muss, die Möglichkeit der Betreuung bis 16 Uhr. Entscheidend ist in jedem Fall, dass Eltern möglichst früh den Betreuungsbedarf für ihr Kind anmelden. Aus den angemeldeten Kindern werden dann nach Klassenstufe unterteilte Betreuungsgruppen für die Nachmittagszeit zusammengestellt.

 Alle für die Nachmittagsbetreuung angemeldeten Kinder erhalten mittags eine warme Mahlzeit zu den üblichen Tarifen. Wegen der kurzen Vorlaufzeit durch erst seit kurzem feststehende organisatorische Vorgaben ist die Ausgestaltung der Betreuungsmodalitäten für die nächste Zeit für den Fachdienst„Bildung, Kultur und Sport“ logistisch durchaus eine Herausforderung. So müssen Bedarfe abgefragt und neue Gruppenkonstellationen gefunden werden, damit zum Beispiel am Förderzentrum FÖZ (der ehemaligen Pestalozzi-Schule) Kinder aus der Moorwegschule (MWS) und der Altstadtschule (AST)nicht mehr in gemeinsamen Gruppen betreut werden. Die SKB Wedel bittet deshalb Eltern und Kinder um Verständnis dafür, dass ihnen ein erhöhtes Maß an Flexibilität abverlangt wird, um die notwendigen Vorgaben wie Hygieneregeln gewährleisten zu können.


Für Rückfragen stehen die Teamleitungen der Standorte und Martin Heller, Leiter der Stadtjugendpflege Wedel während der normalen Schulzeiten zur Verfügung: Martin Heller Tel.: 04103/707-296 E-Mail: m.heller@stadt.wedel.de.


Norman Schleicher (Albert-Schweitzer-Schule) Tel. 04103/91218299 E-Mail: n.schleicher@ass.wedel.de


Peter Tellmann (Altstadtschule) Tel.: 04103/91213 - 23 E-Mail: p.tellmann@ats.wedel.de


Anna Knittel (Moorwegschule) Tel.: 04103/91217 - 19 E-Mail: a.knittel@mws.wedel.de


Mit Video-Tutorials, Unterstützung der Rathausbelegschaft bei der Lenkung der Verwaltungsbesuchenden oder der Unterstützung der Wedeler Nachbarschaftshilfe hatten die Pädagoginnen und Pädagogen sich am Höhepunkt der Coronakrise helfend eingebracht und Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern gehalten. 


Text erstellt von dr

Aktuelles in Rissen, Blankenese, Sülldorf und Wedel

Das Dorf wird bunter

 RISSEN. Kinder- und Jugendliche haben mit Frauke Grunwaldt, Gemeindepädagogin der Johanneskirche, einen Stromkasten der der „Telecom“ bunt bemalt. Denn als der Kasten vor dem Gotteshaus am Raalandsweg dank Graffiti und Schmutz immer unansehnlicher wurde, bewarb sich Frauke Grunwaldt bei der „Telecom“ um das Projekt „aus grau wird bunt“. Dabei werden unter anderem die rechtlichen Voraussetzungen für Malaktionen geklärt. Und da der Gesellschaft die Aktion gefiel, sagte sie zu und die jungen Künstler legten los. „Vielleicht haben ja Leute in Rissen Lust, auch einen grauen Kasten zu verschönern“, so Frauke Grunwaldt. 


Für weitere Informationen können sich Interessenten unter der Mailadresse grunwaldt@johannesgemeinde.de melden. ak


Foto: Symbolbild Fotolia

UPDATE
ACHTUNG WECHSELGELDBETRÜGER IN RISSEN

RISSEN. 


Stand 01.07.2020 

Schon wieder hat der Wechselgeldbetrüger im Dorf versucht, Senioren um ihr Geld zu bringen. Wie die Polizei mitteilt, sprach er am Dienstag, 30. Juni, einen 72 Jahre alten Mann an, der am Raalandsweg spazieren ging. Der Täter, der erneut mit einer Frau unterwegs war, bat um Kleingeld. Der Senior verneinte. Daraufhin wurde er gebeten, einen 20-Euro-Schein zu wechseln. Auch das wurde von dem Rissener abgelehnt. Erst, als der 72-Jährige wieder zu Hause war und seiner Frau von seinen Erlebnissen erzählte, wurde er über die Masche informiert und rief die Polizei.

 

Stand 22.06.2020

Wie die Polizei mitteilt, hat der Wechselgeldbetrüger wieder sein Unwesen in Rissen getrieben.   

Diesmal war er in Begleitung einer Frau am Sonntag, 21. Juni, gegen 10 Uhr, am Wittenbergener Weg unterwegs. Und wieder sprach er Passanten an und bat um Kleingeld. Diesmal war er aber erfolglos und zog wieder ab. Die Polizei wurde informiert und fahndet nach wie vor nach dem Mann und möglichen Komplizen. Seine Begleitung soll laut Angaben der Polizei ein südosteuropäisches Aussehen haben. 


Stand 18.06.2020

Wie Rissens Stadtteilpolizeibeamter Sven Wendt mitteilt, ist momentan ein Wechselgeldbetrüger im Dorf aktiv und hat heute Morgen einer 86 Jahre alten Frau 350 Euro gestohlen. Vor einem Geschäft an der Wedeler Landstraße bat er die Seniorin, ihm einen Betrag in Kleingeld zu wechseln. Als die Frau ihr Portemonnaie öffnete, lenkte der Mann sie ab und griff in die Geldbörse. Dann verschwand der Täter. Laut Polizeiangaben ist er etwa 40 Jahre alt, 1.70 Meter groß, hat kurze schwarze Haare und ein rundes Gesicht. Zeugen sollten sich bei der Polizei melden.mk

Von stählernen Lanzen und edlem Bronze-Schmuck: Wedels frühe Zeiten

WEDEL/ RISSEN. Holger Junker, seit Januar dieses Jahres Leiter des Wedeler Stadtmuseums, präsentiert eine neue, spannende Sonderausstellung in der Einrichtung an der Küsterstraße 5. „In einer Zeit vor der Hatzburg“, so der Titel, geht es darum, was in der Region in der Stein-, Eisen- und Bronzezeit so los war.


„Wedels Geschichte beginnt nicht etwa erst um 1300. Das beweisen viele Stücke, die hier bei Baggerarbeiten im 20. Jahrhundert auftauchten“, sagt Junker und zeigt eine Lanzenspitze aus Stahl, die er im Schloss Gottorf in Schleswig gefunden hat. „Die stammt aus Völkerwanderungszeiten. In Schleswig wurde sie als Lanze von Lühesand bezeichnet, und gefunden wurde sie tatsächlich an der Elbe“, berichtet er. Darauf kam er bei Recherchen im Stadtarchiv. „Ich bin dann mit meinem VW-Bus nach Schleswig gefahren und habe die Lanzenspitze nach Wedel zurückgeholt“, sagt er und zeigt sie stolz. Mit weißen Handschuhen. Denn sie gilt als Herzstück der Ausstellung. Doch es gibt noch mehr spektakuläre Stücke zu sehen. Zum Beispiel wunderschöner Schmuck – die bronzene Spange von Tinsdal. Bevor das Elbufer bei Tinsdal in den 1960er Jahren befestigt wurde, gab es viele Funde aus der Bronze- und Eisenzeit – wie eben diese kunstvolle Spange. Doch das ist wieder eine andere Geschichte…

Noch bis November ist die Ausstellung zu besichtigen. Geplant ist, Beschreibungen der Objekte kontaktlos über das Mobiltelefon abrufbar zu machen. Über einen QR-Code soll man Informationen zu den historischen Objekten erhalten. Es soll auch Audioguides geben. 

Geöffnet ist jeweils freitags, sonnabends und sonntags, ab 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es muss ein Mundschutz getragen werden. Die Besucher sollten außerdem die Abstandsregeln einhalten. Dieter Napiwotzki


Der RSV von oben.
Foto: Michelle Kossel

So toll ist der RSV-Sommer

- Die Hamburger Schulferien sind von Donnerstag, den 25.06. bis zum Mittwoch, den 05.08.2020 - 


RISSEN. Der Rissener Sportverein (RSV) bietet dieses Jahr für alle Daheimgebliebenen ein Mega-Sommerferienprogramm zum Fit werden an. „Es ist für jeden kostenlos nutzbar, und wir freuen uns, wenn wir mit diesem Programm den Rissenern die Sommerzeit etwas bunter gestalten können“, sagt RSV-Pressesprecherin Swantje Zimmermann. Deshalb ist wirklich für jeden etwas dabei: So finden sich „Fit bis ins hohe Alter“ und  „Frühgymnastik“, ebenso, wie „Mädchenturnen“, „Judo für Kinder“, „Selbstverteidigungskurse“ und vieles mehr. Da kommt keine Langeweile auf, und es ist wirklich beeindruckend, was er RSV in petto hat. Wenn sich kurzfristig etwas ändert, steht dies auf der Homepage des RSV unter www.rissenersv.de. mk

 

Ein Minister als Türöffner

Hier öffnet gerade Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) die Tür des Elbmarschenhauses in Haseldorf.


Denn die Einrichtung hatte aufgrund der Corona-Vorgaben geschlossen. Jetzt soll es wieder losgehen. Deshalb nutzten Bürgermeister Klaus-Dieter Sellmann, die stellvertretende Kreistagspräsidentin Elke Schreiber, der Leiter vom Amt für Naturschutz, Kornelius Kremkau, die ehrenamtliche Mitarbeiterin aus der Kreisjägerschaft, die auch das Jägerzimmer betreut, Dr. Christine Quellmann freuen sich über die wiederkehrende Normalität und nutzten die Gelegenheit, dem Minister die Einrichtung vorzustellen.


Mehr dazu erfahrt Ihr in unserer kommenden Ausgabe. mk

Stadtjugendpflege und Stadtbücherei präsentieren Hörspiel-Projekt

WEDEL. Alle reden über Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen: Die Stadtjugendpflege und die Stadtbücherei zeigen derzeit mit einem Hörspiel-Projekt, wie das gelingen kann. „Darryl – Das Portal“ ist ein spannendes Multimedia-Hörspiel, das Wedeler Jungen und Mädchen mit Unterstützung der Stadtbücherei Wedel sowie der Stadtjugendpflege Wedel erarbeitet haben.


 Als auch in den Osterferien alle geplanten Veranstaltungen des Stadtbücherei-Ferienprogramms und damit auch das Projekt „Kultur trifft digital“ ausfallen mussten, hatte Martin Heller, multimediaerfahrender Leiter der Stadtjugendpflege, kurzerhand eine Idee: Er schlug vor, dass die Teilnehmenden gemeinsam aber von zu Hause aus ein Hörspiel erarbeiten könnten. Zusammen mit Mareike Ernst von der Stadtbücherei entwickelten die Schüler zunächst den mysteriösen Plot des durch Dimensions-Portale reisenden schwarzen Eichhörnchens Darryl. Als Darryl durch ein Portal in Wedel landet, braucht es ein Wedeler Zwillingspaar, um dem rasanten Streuner wieder Starthilfe zu geben. Ob es klappt, und was die Weide an der Badebucht damit zu tun hat, erfahren Hörerinnen und Hörer hier. Nach der Entwicklung der Handlung wurde der Text in ein Skript mit Dialogen verwandelt, das die Kinder seit den Osterferien 2020 jeweils zu Hause während der Corona-Kontaktbeschränkungen mit verteilten Rollen eingesprochen haben. Gemäß den geltenden Kontaktbeschränkungen online in Videokonferenzen und gemeinsam mit der Familie zu Hause vor dem Computer. Für den letzten Schliff sorgte der Tonschnitt von Martin Heller, der auch selbst eine eindrucksvolle Sprechrolle übernommen hat. Das Hörspiel ist auf Youtube verfügbar (https://www.youtube.com/watch?v=Q1kiQzBwTOM).


 Auch in den nun startenden Sommerferien bietet die Stadtbücherei Wedel wieder ein vielseitiges Medien-Ferienprogramm an, das unter Beachtung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen konzipiert und wenn nötig angepasst wurde. dr

Mehr Infos unter: 

https://www.wedel.de/kultur-bildung/bildungseinrichtungen/stadtbuecherei

https://www.wedel.de/leben-in-wedel/familie-kinder-jugend/stadtjugendpflege


Foto: Symbolbild Fotolia

Falsche Pistolen-Polizisten stürmen Wohnung einer 86 Jahre alten Frau

RISSEN. Unfassbar: Zwei falsche Polizeibeamte klauen mit vorgehaltenen Pistolen den Schmuck einer 86 Jahre alten Rissenerin aus deren Wohnung.

Die Seniorin war mit ihrem Rollator am Sonnabend, 27. Juni, auf dem Weg zu ihrer Wohnung am Nagelshof. Vor ihrem Haus traf sie auf zwei vermeintliche Polizeibeamte. Die beiden Männer sagten, dass in ihrer Wohnung gerade Einbrecher am Werk wären und sie die Täter mit ihrer Hilfe festnehmen wollten. Dazu müssten sie in ihre Wohnung. Die Frau nahm die Zwei mit. Der eine der Täter stürmte mit vorgehaltener Pistole in die Zimmer, während der andere, ebenfalls mit einer Waffe in den Händen, im Flur mit der Seniorin wartete. Wenig später kam der Mann zurück und teilte mit, dass Schmuck gestohlen wurde. Er fragte die Rissenerin, ob sie noch weitere Wertgegenstände habe. Sie bejahte und verriet die Verstecke, woraufhin einer der Männer dies „überprüfte“. Wenig später sagten beiden, die Einbrecher seien wohl geflüchtet mit ihrer Beute. Die falschen Polizeibeamten verließen die Wohnung. Die 86-Jährige stellte fest, dass ihre wertvollen Schmuckgegenstände gestohlen wurden. Sie wurde dann von den echten Polizeibeamten darüber informiert, dass sie leider auf eine fiese Masche von Kriminellen hereingefallen war. Nach Zeugenbeobachtungen waren die Männer etwa im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Einer war etwa 1.80 Meter groß und hatte ein südländisches Erscheinungsbild. Der andere sei wohl Deutscher gewesen, 1.75 Meter groß, mit kräftiger Figur und einer großen Nase. Zeugen sollten sich an die Polizei wenden. mk


Foto: Symbolbild Fotolia

Autos und Fassaden mit Graffiti beschmiert 

RISSEN. Autos und Fassaden sind im Bereich der Straßen Iserbarg und Herwigredder in der Nacht von Freitag, 12. auf Sonnabend, 13. Juni, mit Graffitti beschmiert worden. Wie Stadtteilpolizeibeamter Sven Wendt mitteilt, gab es bereits sechs Anzeigen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sollten sich bei der Polizei melden. mk


Oliver Diezmann (BIG) hätte sich von der Verwaltung klare Vorgaben für die Festgestaltung gewünscht.
Foto: mk 

Keine Klarheit über Corona-Auflagen: Das Blankeneser Sommerfest fällt aus

BLANKENESE. Auch das noch: Das beliebte Blankeneser Straßenfest, das seit 2015 von der Blankenese -Interessen-Gemeinschaft (BIG) und vielen Vereinen und Verbänden organisiert wird, fällt dieses Jahr aus. Diese Entscheidung gehen ebenfalls auf das Corona-Konto und auf die damit zusammenhängende Auflagen-Bürokratie. Denn zu gerne hätten die Geschäftsleute mit dem Blankeneser Straßen-fest etwas mehr Normalität und Gemeinschaftserlebnis in den Ort zurückgeholt – wenn klar gewesen wäre, wie die Veranstaltung den Corona-Einschränkungen anzupassen wäre. Christian Fischer von der (BIG): „Wir hätten uns gewünscht, dass die zuständigen Behörden Rahmenbedingungen definieren, unter denen Veranstaltungen wie das Straßenfest ab September stattfinden können. Ohne einen ausreichenden Vorlauf ist so ein Event nicht zu stemmen.“

Die Erfahrungen mit Politik und Verwaltung hätten in den vergangenen Monaten allerdings gezeigt, dass Entscheidungen über Auflagen meist sehr kurzfristig getroffen werden. Man möchte auch hier erst einmal abwarten, wie sich die Fallzahlen im August nach dem Urlaub entwickeln, so die BIG in einer Pressemitteilung. „Wir könnten zwar schon auf Verdacht alle nötigen Genehmigungen einholen – würden die Gebühren aber nicht erstattet bekommen, wenn das Straßenfest später abgesagt wird“, so Oliver Diezmann von der BIG. Auch Zelte, das weitere Equipment, Künstler und Attraktionen müssten rechtzeitig gebucht und dann auch bezahlt werden. „Viel Geld und Planungs- und Organisationsarbeit ohne Aussicht auf eine gesicherte Umsetzung – dieses hohe Risiko möchten und können wir nicht übernehmen. Die Blankeneser Geschäftsleute und Gastronomen sind durch die Corona-Einschränkungen schon jetzt enorm belastet“, sagt Diezmann.

Die Interessen-Gemeinschaft hoffe nun, dass spätestens im Herbst klare Voraussetzungen gegeben sind, sodass möglichst im Dezember eine Outdoor-Veranstaltung in Blankenese stattfinden kann. mk

Die „Familie zwischen Elbe und Heide“ kommt wieder nach Hause

RISSEN. Das SAGA-Gebäude an der Rissener Dorfstraße 40 ist fast bezugsfertig, aber etwas fehlt noch: Das Keramikrelief des Bildhauers Gerhard Brandes, das an der Fassade am Eingang des ehemaligen Rissener Ortsamtes angebracht war und im Zuge des Abrisses des alten Gebäudes abgenommen und eingelagert wurde. Für viele Rissener, wie auch für Edgar Ballandat, der sich nach dem Verbleib der Arbeit erkundigte, war das Figurenensemble „Eine Familie zwischen Elbe und Heide“ des im Alter von 90 Jahren in Groß Flottbek verstobenen Künstlers Brandes sowas wie ein Wahrzeichen des Dorfes. Wie berichtet, stufte die Hamburger Kulturbehörde das Relief als schutzwürdig ein. Geplant war, Brandes‘ Werk im neuen Gebäude, in dem auch die Polizeiwache untergebracht ist, wieder zu installieren. Und wie wir erfahren haben, ist dies bald der Fall: „Wir werden das Relief im September dieses Jahres im Treppenhaus des Gebäudes anbringen. Derzeit wird es restauriert“, so eine SAGA-Sprecherin. Dann ist die „Familie zwischen Elbe und Heide“ wieder zu Hause. mk


Foto: Symbolbild Blankenese Fotolia

Marktplatzgestaltung: starke Spendenaktion des BBV

BLANKENESE. Die Gestaltung des Blankeneser Marktplatzes ist nach wie vor ein wichtiges Thema für die Mitglieder des Blankeneser Bürger-Vereins (BBV). Die im Dezember 2019 gestartete Spendenaktion für die Pflasterung mit geschnittenen, bunten, großen, rutschfesten sowie haltbaren Kopfsteinpflastersteinen für den Blankeneser Marktplatz hatte laut BBV großen Erfolg. So haben sich bislang 95 Personen beteiligt und einen Betrag in Höhe von 65 522 Euro gespendet. Benjamin Harders, 1. Vorsitzender des BBV: „Wir haben Spenden ab 5 Euro erhalten. Der Großteil der Spenden liegt im Bereich von 100 Euro bis 500 Euro. Und dann gibt es ein paar größere Spendenzusagen, die uns Rückenwind geben. Besonders haben wir uns über zahlreiche Familien gefreut, die sich beteiligt haben und uns sogar selbstgemalte Kunstwerke zum Marktplatz geschickt haben. 

Die Höhe der Spendensumm, so der BBV, entspreche 30 Prozent der kalkulierten Mehrkosten für das haltbare Granitsteinpflaster statt Klinker. Die exakten Mehrkosten würde sich erst im Rahmen der Ausschreibung mit einer Wahlposition zur Pflasterung ermitteln. „Die Mehrkosten liegen erfreulicherweise rund 70 000 Euro niedriger, als noch im letzten Jahr angenommen. Dies liegt daran, dass der Unterbau für das stabile Granitsteinpflaster nun doch nicht aufwendiger sein muss, als für den weniger haltbaren Klinker“, sagt Benjamin Harders. Er freut sich über die hohe Resonanz der Spendenaufrufe, „zumal wir ab März aufgrund von Corona keine Infostände mehr machen konnten. Zeitgleich sind auch die Spendeneingänge zurückgegangen. Jetzt hat der schwierige Spenden-Endspurt begonnen. In den letzten Wochen ging es wieder aufwärts.“

Nach aktuellem Planungsstand bereite das Bezirksamt Altona jetzt die finalen Pläne mit einem Belag aus rötlichen, hellbraunen und gelben Klinkersteinen vor. Im Herbst solle die Ausschreibung erfolgen. Im Rahmen der Ausschreibung werde die Klärung der tatsächlichen Mehrkosten für Granitsteinpflaster gegenüber Klinker erfolgen, allerdings nur, wenn der Großteil der Spendensumme bis dahin zusammengekommen ist. Im Frühjahr 2021 soll der Umbau des Marktplatzes beginnen und bis zum Herbst 2021 abgeschlossen sein.


 Nicht immer ist eine billige Lösung auch langfristig die günstigste. Es ist kein Geheimnis, dass geschnittener, an der Oberfläche geflammter Granitstein über die Zeit in Bezug auf Kosten und Umwelt deutlich nachhaltiger ist, als Beton oder Klinker. Diese Baustoffe zeigen teils nach wenigen Jahren, teils erst nach Jahrzehnten große Schwächen gegenüber Witterung, Verschmutzungen und Belastungen der Kanten. Das Gutachten des Bezirksamt verdeutlicht die Schwäche von Klinker und das Kostenrisiko“, so Harders.


Eine wirklich letzte Chance für die Spendenaktion „Unser Marktplatz“ gibt es noch: Sofern vor der Finalisierung der Ausschreibung durch das Bezirksamt der Großteil der notwendigen Spendenzusagen eingeht, kann die Gesamtsumme dem Bezirksamt für den Blankeneser Marktplatz angeboten werden. Der Blankeneser Bürger-Verein bittet darum jetzt umgehend schriftlich oder unter unser-marktplatz@blankeneser-buergerverein.de Spendenzusagen zu tätigen. Eine Spenden­bescheinigung für die steuerliche Absetzbarkeit wird selbstverständlich ausgestellt, sobald die Spendenaktion erfolgreich ist. So können mit 1000 Euro bereits zehn Quadratmeter Granit-Marktfläche von 2200 Quadratmetern Marktfläche finanziert werden. Rund 1500 Quadratmeter müssen noch finanziert werden.


INFOBOX

Die aktuelle Planung zum Marktplatz und das Gutachten zum Material ist unter  www.blankeneser-marktplatz.de zu finden.

Plötzlich stürzt die Decke ein

RISSEN. Rrrumms: Als Bauarbeiter heute Morgen, gegen 8.31 Uhr, in der Ladenpassage bei der Haspa Abstützarbeiten vornehmen, stürzt plötzlich die Deckenkonstruktion ein. Wie die Polizei mitteilt, zog sich ein Passant leichte Kopfverletzungen zu und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar. Der Bereich wurde abgesperrt. mk

Was wächst denn da?

Man kann sie unmöglich alle kennen oder über Detailwissen zu den schönen Bäumen, Büschen, Gehölzen und Blumen verfügen, die in den vielen Gärten und Parkanlagen in den Elbvororten grünen und blühen. Mit Anne Krischok, die Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens ist, und  dem Team der Anlage an der Ohnhorststraße in Klein Flottbek, stellen wir einige Pflanzen vor und berichten über Besonderheiten.


Den Anfang macht Flower-Power pur: 

Im Moment stehen die Rhododendren in vielen Gärten in voller Blüte. Angela Jahns vom Botanischen Garten berichtet über diese Schönheiten.


Die zu den Erikagewächsen zählende Gattung Rhododendron umfasst 800 Arten. Sie wachsen in der Natur bevorzugt in feuchten Gebirgsregionen auf sauren und humusreichen, lockeren Böden. Verbreitungsschwerpunkte sind Südwestchina und das Himalaja-Gebiet.

Durch Kreuzung von Wildarten und züchterischer Auslese entstanden und entstehen zahlreiche Kulturformen.

Eine Vorstellung von dieser Vielfalt bekommen Besucher bei einem Spaziergang durch den Botanischen Garten im Frühsommer. Von Mai bis Juni zeigen sich besonders die Rhododendren-Hybriden, also Kreuzungen, in den herrlichsten Farben. Außer einigen Wildarten ist das Sortiment von Hybriden besonders umfangreich – dazu gehören türkische (Rh. ponticum), chinesische (Rh. oreodoxa) und nordamerikanische (Rh. catawbiense) Arten. Ein weiteres Highlight ist die Azaleenblüte, auch Azaleen gehören zu den Rhododendrongewächsen, im Japanischen Garten.


Was muss im eigenen Garten beachtet werden:

Rhododendren bevorzugen einen halbschattigen Standort. Im tiefen Baumschatten blühen sie weniger und sind im Wuchs oftmals zu locker. Die Beschaffenheit des Bodens muss für Rhododendren locker, humushaltig und wasserdurchlässig sein.


Am besten pflanzt man sie ab Anfang September bis Mitte November und von Anfang März bis Ende Mai.


Gesunde, dunkelgrün belaubte Rhododendren, die in jedem Jahr reich blühen, müssen regelmäßig gedüngt werden.

Ratsam ist, gerade bei kleineren Pflanzen, gleich nach der Blütezeit, vor dem Neuaustrieb, die rechtzeitige Entfernung der abgewelkten Blütenstände durch vorsichtiges Ausbrechen. Damit fördern Sie die Bildung neuer Blütenknospen. Auf diese Weise bilden sich keine Samen, und der Rhododendron verliert nicht unnötig Kraft.


Zur richtigen Pflege der Rhododendron gehört auch die Bewässerung. Spätestens, wenn sich die Blätter einrollen oder die Blüten schlapp aussehen, wird es Zeit zu gießen. Sehr hilfreich ist eine automatische Bewässerung mit einem Tropfschlauch. mk


„Bei Fragen zur Pflanzengesundheit oder -Ernährung können Sie sich gerne an die Pflanzenberatung des Botanischen Gartens, 
Telefon 040-428 16476, wenden“, so Angela Jahns. 

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50 Jahre Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook

SÜLLDORF. Die Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook gibt es nun schon seit 50 Jahren. Dabei war es ursprünglich gar nicht geplant, eine Sparte für Nachwuchsbrandschützer einzurichten. Eigentlich sollte 1969 ein Jugendmusikzug aufgestellt werden. Da dies jedoch nicht umgesetzt werden konnte, wurde kurzerhand die Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook gegründet – damals die erste im Hamburger Westen. Die Mitglieder kamen unter anderem auch aus Rissen. Bis heute engagieren sich Jugendliche bei den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Sülldorf-Iserbrook.

Der Rissener gratuliert ganz herzlich und wünscht auch weiterhin viel Spaß und Erfolg. 


Text erstellt von mk

Bekommt Rissen eine Katharina-Hanen-Straße? 

RISSEN. Wie soll die Straße zum neuen Wohngebiet „Riedhöfe“ nahe der Iserbarg-Schule heißen?

Das war kürzlich Thema im Kulturausschuss der Bezirksversammlung Altona. Da die Vorgaben lauten, dass Straßen nach Frauen benannt werden sollten und es da auch von Seiten der Kulturbehörde eine entsprechende Vorschlagliste gibt, kam Katharina Hanen ins Spiel. Sie wurde 1444 der Zauberei beschuldigt und in Hamburg auf St. Petri auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Hanen ist das erste Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg. Es gibt auch eine Online-Petition, die sich dafür einsetzt, dass in Hamburg eine Straße nach ihr benannt werden sollte. Führt jetzt bald eine Katharina-Hanen-Straße zum neuen Wohngebiet?

„Ich halte das für unglücklich. Die Frau hat nicht in Rissen gelebt. Es kann nicht sein, dass hier einfach nach einer Liste entschieden wird. Stattdessen sollte es eine Bürgerbeteiligung geben. Die Rissener sollten selbst entscheiden, wie ihre Straßen benannt werden“, so Henrik Strate, Mitglied der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung. Da hat er auch schon einen Vorschlag. „Nach alten Flurkaten hieß die Gegend Glismannskamp, nach einer Landwirtsfamilie, die hier wohl einst Felder bestellte“, so Strate. „Wir sind ja nun mal ein ehemaliges Bauerndorf. Warum also nicht Straßen entsprechend benennen. Das birgt doch mehr Identifikationspotenzial,“, so der Rissener. Dem stimmt Claus W. Scheide, Vorsitzender des Bürgervereins Rissen (BVR), zu. „Die Rissener sollten selbst ein Wort mitreden dürfen, wenn es um Straßen in ihrem Stadtteil geht“, sagt er. Es sei sinnvoll, mit Straßennamen Identifikationspotenzial zu schaffen. „Die Menschen in Rissen können doch auch Frauen vorschlagen, die hier gewirkt haben“, sagt er. Der Ortsbezug müsse in den Vordergrund gestellt werden, „und nicht irgendwelche pädagogischen Zwecke“, betont der BVR-Vorsitzende.

Auch Katharina Blume, Mitglied der FDP-Bezirksfraktion, wünscht sich eine andere Vorgehensweise. „Der Bürgerverein und die Rissener sollten stärker einbezogen werden. Aber es ist auch ein Denkzettel für die Politiker, die sich früher mit diesen Themen auseinandersetzen und mit den Bürgern in einen Dialog einsteigen sollten, anstatt überrascht zu werden“, sagt sie. 

Ob sich das Kulturausschuss-Gremium tatsächlich für Katharina Hanen als Namensgeberin für die Straße entscheidet, darüber wird noch beraten. 


Text erstellt von mk

Foto: Symbolbild Fotolia

Foto: Symbolbild Fotolia

Polizei fandet nach Sex-Gangster

LURUP. Die Polizei fahndet nach einem Mann, der versucht hat, am 9. Juni, gegen 13.30 Uhr, eine Frau im Keller ihrer Wohnung vermutlich zu vergewaltigen. Zuvor hatte er sie mit einem Messer bedroht.


Wie die Polizei mitteilt, ging die 24-jährige Frau zu Fuß von der S-Bahnstation Elbgaustraße zu ihrer Wohnung am Rispenweg. Als sie die Haustür aufschloss, betrat ein ihr unbekannter Mann mit ihr zusammen das Mehrfamilienhaus. Im Hausflur bedrohte der Mann die Geschädigte plötzlich mit einem Messer und forderte sie auf, in den Keller zu gehen. Dort versuchte der Täter sexuelle Handlungen an der 24-Jährigen vorzunehmen. Als die Frau sich weigerte, ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete aus dem Haus und weiter in unbekannte Richtung.


Die Frau blieb unverletzt.


Sofort von den alarmierten Polizeibeamten eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen verliefen erfolglos. Spezialisten der Fachdienststelle für Sexualdelikte (LKA 42) haben die Ermittlungen übernommen.


Der Täter ist laut Zeugenaussagen etwa 20 Jahre alt, 1.80 Meter groß, schlank und hat kurze blonde Haare. Er trug eine dunkle Jeanshose.

Zeugen, die Angaben zur Tat machen oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden. 


Text erstellt von mk


Foto: Symbolbild Pixabay

Das Polizeimuseum hat wieder geöffnet 

HAMBURG. Das Polizeimuseum, Carl-Cohn-Straße 39, öffnet wieder seine Türen und bietet einen kostenlosen Audioguide an. Immer jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags, in der Zeit ab 11 bis 17 Uhr, sind Besucher wieder willkommen.


Auch im Polizeimuseum gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Der Mund-Nasen-Schutz ist für alle Museumsgäste obligatorisch.


Einige Medien- und Mitmachstationen werden leider noch gesperrt bleiben müssen. Der beliebte Funkstreifenwagen und auch das Hubschrauber-Cockpit sind derzeit nur eingeschränkt zugänglich. Veranstaltungen wie Gruppenführungen und Kindergeburtstage sind laut CoronaVerordnung der Freien und Hansestadt Hamburg im Museum weiterhin nicht erlaubt.


Ob die Ferienpass-Aktion pünktlich zum Beginn der Sommerferien, also ab 25. Juni, jeweils dienstags und donnerstags starten kann ist derzeit noch unklar. In jedem Fall können Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren alle Rallyes machen, die spielerisch in 200 Jahre Hamburger Polizeigeschichte einführen.


Wegen dieser zahlreichen Einschränkungen bietet das Polizeimuseum für alle Besucher den Audioguide kostenlos an. Die akustische Zeitreise durch 200 Jahre Hamburger Polizeigeschichte dauert 45 Minuten und gibt es auch in leicht verständlicher Sprache für Kinder.


Das eigene "Verbrecher-Foto" mit Fingerabdruck als ganz persönliche Postkarte kann ebenfalls angefertigt werden. Auch werden wie gewohnt ehrenamtliche Polizeikommissare in allen Ausstellungsbereichen den Besuchern zur Seite stehen.


Museumsleiter Joachim Schulz: „An den Sonntagen wird das Polizeimuseum leider noch bis auf weiteres geschlossen bleiben, da wir wegen des zu erwartenden Besucherandrangs die Einhaltung der Abstandsregeln nicht gewährleisten können."


Infos:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Das Polizeimuseum ist barrierefrei.

Dienstags, mittwochs und donnerstags von 11 bis 17 Uhr.


Für weitere Fragen ist die Museums-Telefon-Hotline (040 - 4286 - 680 80) dienstags, mittwochs und donnerstags 

jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr besetzt.


Text erstellt von mk


Foto: Symbolbild Pixabay

Schulkinderbetreuung wird ausgeweitet

WEDEL. „Bedarfsgerechte Betreuung“ – das ist das Ziel, dem sich die Schulkinderbetreuung (SKB) der Stadt Wedel wieder schrittweise annähern möchte. Seit Beginn der coronabedingten Einschränkungen im Schulbetrieb hatte auch die SKB Wedel geschlossen und die schulische Notbetreuung für Familien mit entsprechenden Voraussetzungen wurde unterstützt. Ab der kommenden Woche gelten folgende Regelungen: Die Stadt unterstützt mit Kräften der SKB in der Albert-Schweitzer Schule bei der Betreuung für Kinder mit bei der Schulleitung angemeldetem Bedarf bis 16 Uhr. In der Altstadtschule (AST) und Moorwegschule (MWS) läuft die bisherige Notbetreuungsregelung noch bis Mittwoch, 10. Juni. Ab Donnerstag, 11. Juni besteht auch für bisherbei der SKB angemeldete Kinder, deren Betreuungsbedarf bei der Teamleitung angemeldet werden muss, die Möglichkeit der Betreuung bis 16 Uhr. Entscheidend ist in jedem Fall, dass Eltern möglichst früh den Betreuungsbedarf für ihr Kind anmelden. Aus den angemeldeten Kindern werden dann nach Klassenstufe unterteilte Betreuungsgruppen für die Nachmittagszeit zusammengestellt.

 Alle für die Nachmittagsbetreuung angemeldeten Kinder erhalten mittags eine warme Mahlzeit zu den üblichen Tarifen. Wegen der kurzen Vorlaufzeit durch erst seit kurzem feststehende organisatorische Vorgaben ist die Ausgestaltung der Betreuungsmodalitäten für die nächste Zeit für den Fachdienst„Bildung, Kultur und Sport“ logistisch durchaus eine Herausforderung. So müssen Bedarfe abgefragt und neue Gruppenkonstellationen gefunden werden, damit zum Beispiel am Förderzentrum FÖZ (der ehemaligen Pestalozzi-Schule) Kinder aus der Moorwegschule (MWS) und der Altstadtschule (AST)nicht mehr in gemeinsamen Gruppen betreut werden. Die SKB Wedel bittet deshalb Eltern und Kinder um Verständnis dafür, dass ihnen ein erhöhtes Maß an Flexibilität abverlangt wird, um die notwendigen Vorgaben wie Hygieneregeln gewährleisten zu können.


Für Rückfragen stehen die Teamleitungen der Standorte und Martin Heller, Leiter der Stadtjugendpflege Wedel während der normalen Schulzeiten zur Verfügung: Martin Heller Tel.: 04103/707-296 E-Mail: m.heller@stadt.wedel.de.


Norman Schleicher (Albert-Schweitzer-Schule) Tel. 04103/91218299 E-Mail: n.schleicher@ass.wedel.de


Peter Tellmann (Altstadtschule) Tel.: 04103/91213 - 23 E-Mail: p.tellmann@ats.wedel.de


Anna Knittel (Moorwegschule) Tel.: 04103/91217 - 19 E-Mail: a.knittel@mws.wedel.de


Mit Video-Tutorials, Unterstützung der Rathausbelegschaft bei der Lenkung der Verwaltungsbesuchenden oder der Unterstützung der Wedeler Nachbarschaftshilfe hatten die Pädagoginnen und Pädagogen sich am Höhepunkt der Coronakrise helfend eingebracht und Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern gehalten. 


Text erstellt von dr